Arbeit4.0

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Beim Dehner-Verdi-Infoblog arbeiten Gewerkschaftsmitglieder und KollegInnen aus unterschiedlichen Bereichen und Märkten mit. Mit unseren Beiträgen wollen wir für mehr Information im Unternehmen sorgen und allen KollegInnen eine Plattform zum Austausch geben.

Dienstag, 8. Februar 2011

Dehner verliert 400.000 Kunden

Laut Geschäftsleitung hat Dehner bis ca September 2010 ca 400.000 Kunden
weniger als im Vorjahr.
Wenn man sich dazu den massiven Personalabbau inden Filialen betrachtet,
könnte man fast auf den Gedanken kommen, daß hier ein Zusammenhang
besteht.
Vielleicht verstehen das eines Tages auch die Herren Hönig, Flasak und Kreil,
anstatt ständig nur auf Betriebsräte loszugehen, welche nur Ihren
gesetzlichen Verpflichtungen nachgehen.
Unser ehemaliger Geschäftsführer, Herr Kendziora sagte hierzu vor einigen
Jahren, daß die Grenze des Personalabbaus erreicht sei und alles weitere an
die Substanz ginge und Dehner schaden würde.

Kommentare:

  1. Da haben die Herren Hönig,Flasak und Kreil ganze Arbeit geleistet! Viele Abteilungen sind jetzt schon kaum nach 17 Uhr besetzt. Vom Service eines Fachgeschäftes merkt man da nichts mehr.
    400 000 Kunden haben diese Zustände bereits mitbekommen. Meines Erachtens ist dies auf die falsche Personalpolitik der Herren zurück zu führen.
    Die Dehner Geschäftsleitung sollte nicht am Personal sparen.Denn die gewinnen die Kunden.Vor allem sollten die Mitarbeiter schnellstens wieder nach Tarif bezahlt werden. So etwas motiviert und viele Mitarbeiter wären dann auch besser gelaunt. Kleiner Tipp, soltten sich mal Beispiel an VW nehmen da gibt es 3,2% mehr Lohn ab Frühjahr. Und die hatten ne Kriese. Bei Dehner gab es keine Kriese in den letzten 2 Jahren.Hier wurde geschlemmt!!Siehe Toskana.Und dann ist kein Geld für die Mitarbeiter da. Da kann ich nur pfui sagen und schämts euch.
    schönen abend

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  2. Hallo Anonym,

    genau so ist es,
    da kann auch ich nur empfehlen, liebe Geschäftsleitung, hört endlich mit dem Stellenabbau auf und stellt wieder Fachpersonal ein, schließt euch der Tarifbindung wieder an und ihr werdet sehen, von da an geht es wieder aufwärts mit Dehner

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  3. Hallo, ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen. Ich bin schon jahrelang Kunde bei Dehner und man merkt, dass der Service nachlässt! Ich bin froh wenn ich meine Lieblingsverkäufer sehe, weil die haben jetzt wohl viel Leiharbeiter oder Praktikanten. Bei meinem nächsten Besuch werde ich mal fragen, wie es meine Verkäufer sehen, denn was ich hier lese erinnert mich stark an Lidl, Schlecker usw. Ich hab letztens mit meiner Schwester darüber geredet und die nannte das"LSD" Politik!! (Lidl, Schlecker, Dehner)

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  4. Jo wir sind alle auf LSD............

    Nur Lidl und Schlecker sind Tarifgebunden.

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  5. ja, was schlechte Presse alles ausmacht! Die Kunden haben einen hohen Gerechtigkeitssinn und jeder Kunde will an senem Arbeitsplatz eine gewisse Sicherheit (Tarif). Ich bin auch Kunde, in solchen Läden wo Personal so behandelt wird, kaufe ich nicht ein!!

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  6. enttäuschter Kunde9. Februar 2011 um 22:39

    war seit einiger Zeit heute wieder bei Dehner in den Abendstunden. Für einen poppelligen Artikel wurde ich in drei Abteilungen geschickt um gesagt zu bekommen:"Ich kann mir gerne ihre Nummer notieren, der Kollege hat schon Feierabend und ruft Sie morgen zurück."
    Darüber habe ich mich sehr geärgert.Wenn Dehner kein Personal mehr hat sollte es lieber bei Zeiten die Türen schließen.Ich als Kunde bin nicht an Dehner gebunden.Darüber sollte eure Gl mal schleunigst nachdenken,denn so behandelt mann keine Kunden und auch keine Mitarbeiter.Mein Fazit daraus, Dehner ade.

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  7. Verärgerter Kunde10. Februar 2011 um 03:33

    bei der Qualität läßt es da manchmal auch ganz schön zu wünschen übrig.
    Wenn ich mir da mal die "Dehner" Eigenmarke so ansehe, würde man doch denken wollen, daß man hier besonders hochwertige Ware kauft.
    Jedoch weit gefehlt, die Eigenmarken sind scheinbar ein Spiegelbild der momentanen Dehnerkultur.
    Als Unternehmer will ich doch eigentlich mit einer Eigenmarke dem Kunden zeigen:
    "Kaufe den guten Namen, dann bekommst Du auch beste Qualität"
    Bei Dehner zeigt man:
    "Kaufe den guten Namen, dann bekommst Du das Minimum an Qualität"
    Hier kann ich nur sagen, Gartengeräte aus der Eigenmarkenschiene werde ich nie mehr kaufen. Ich habe es schon mit Grasschere, Spaten und weiteren Gartengeräten versucht, jedesmal waren die Artikel nach kurzem Gebrauch defekt und ich mußte wieder zum Händler meines Mißtrauens, um die defekte Ware wieder zurückzutauschen. Im Austausch habe ich mir dann hochwertige Ware von Gardena und sonstigen Herstellern gekauft und mußte zu meinem Entsetzen feststellen, daß die wirkliche Markenqualität kaum teurer ist als die "Gute Dehnerqualität".
    Ich als Kunde verstehe nicht, warum man sich hier mit einer Eigenmarke schmückt, die absolut minderwertig und überteuert ist.
    Des weiteren war Dehner früher enmal für Qualität und Fachkompetenz in allen Bereichen bekannt, deshalb war ich auch gerne bereit für die gleiche Ware, die es auch in Baumärkten und Discountern gibt, mehr Geld zu bezahlen.
    Nur mittlerweile, da die Qualität und die Fachkompetenz (Praktikanten und Teilzeitarbeiter) immer mehr zu wünschen übrig läßt, sehe ich es nicht mehr ein, für keine fachkompetente Beratung auch noch mehr für die Ware zu bezahlen.
    Hier sollte die Geschäftsleitung der Firma Dehner einmal umdenken, sonst bleiben noch mehr als die oben beschriebenen 400.000 Kunden aus.
    Und zu dem hier immer wieder beschriebenem Minimum an Bezahlung, das die Belegschaft für Ihre Arbeit erhält, muß ich mich schon fragen:
    "Wer schiebt bei Euch denn dann die ganze Kohle für die teure Ware ein?"
    Wohl wie auch bei anderen großen Firmen, wieder einmal der "Wasserkopf" und nicht das produktive Personal.
    Liebe Geschäftsführung, hier kann ich nur sagen:
    "Pfui, schämts Euch !!!"

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  8. Lieber verärgerter Kunde. Danke für deinen kritischen Kommentar. Hoffentlich lesen auch die Dehner Geschäftsführer das sie nicht alles richtig machen.
    Eine Anmerkung habe ich noch. Unsere Kolleginnen und Kollegen sind sehr Fachkompetent jedoch haben sie mittlerweile soviel Druck durch zusätzliche arbeiten das Du nicht mehr im mittelpunkt stehen kannst. Verstehe bitte eins der Verkäufer bei Dehner bekommt keinen Ärger mit den Wölfen wenn er dich nicht berät, aber wenn ein Regal schmutzig ist bekommt er richtig Ärger. Das ist die Realität bei Dehner.

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  9. Lieber Kunde, ich muß meinem Vorgänger nur Recht geben. Ganz schuldbewußt entschuldige ich mich bei Dir für mich und meine Kollegen. Gerne würden wir uns Zeit nehmen für Dich und die anderen kunden.
    Aber was sollen wir machen, wenn wir ganz allein auf der Fläche stehen und z.Bsp beraten, stehen schon andere Kunden hintenan, die nicht soviel Geduld haben, zum ML laufen und sich beschweren, das sie keinen Verkäufer finden können. Und schon tönt durch den Lautsprecher: Kollege X bitte zu dem und dem Regal, wo wir doch noch in einem Beratungsgespräch mit einem Kunden sind. Und das wird auch noch unterbrochen, durch viele Kundenanrufe nebenbei, die telefonisch eine Auskunft haben wollen.
    Bei unserer Personaldecke leidet Quäität und Quantität. Dabei soll noch geputzt, Ware, verräumt und das Lager im Top Zustand sein, falls mal die Obrigkeit auftaucht.

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  10. Verärgerter Kunde10. Februar 2011 um 12:16

    Meine Kritik ging nicht gegen das leider immer weniger werdende Fachpersonal. Sondern dahingegen, daß das gute Fachpersonal immer mehr den Aushilfs- und Teilzeitjobern zum Opfer fällt.
    Deswegen sehe ich es nicht ein, für schlechte bis keine Beratung mehr zu bezahlen.
    Wenn ich für auch keine Beratung in einem Discounter die gleiche Ware bekomme.
    Das sollte sich die Geschäftsleitung einmal zu Herzen nehmen.
    Ansonsten wünsche ich Euch noch viel Kraft und Durchhaltevermögen für Euren Kampf.

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  11. 400000 Kunden weniger.

    400000 / 105 Häuser = 3810 Kunden pro Haus weniger

    3810 Kunden / 9 Monate = 424 Kunden pro Monat weniger

    424 Kunden / 4,333 Wochen = 98 Kunden pro Woche

    98 Kunden / 6 Tage = 17 Kunden pro Tag und Markt weniger...

    Hüstel, also das scheint doch nicht viel zu sein...

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  12. 400000 kunden x ca. 21€ umsatz(durchschnittlicher umsatz pro kunde
    = 8,4 millionen

    hüstel, na wenn das nicht viel ist

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  13. 8,4 mio / durch ca. 800,0 mio Jahresumsatz = 1,05% Umsatzverlust.
    Umsatzverlust heisst nicht unbedingt Gewinnverlust.

    hüstel....;-)

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  14. bei 800 mio. sind wir noch nicht, aber selbst die gl macht ein drama daraus, dass es weniger kunden werden! aber du mit deiner arroganz kannst es sicherlich mal auf ein paar jahre hochrechnen und irgendwann ist auch beim gewinnverlust die schmerzgrenze erreicht!! kannst ja mal deinen ml fragen wieviel dampf er bekommt wegen dem bisschen verlust.

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  15. wie kannst Du mir arroganz vorwerfen...? Kopfschüttel...

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  16. das sollte heir doch eigentlich sachlich zugehen...oder?

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