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Wer schreibt dieses Blog?

Beim Dehner-Verdi-Infoblog arbeiten Gewerkschaftsmitglieder und KollegInnen aus unterschiedlichen Bereichen und Märkten mit. Mit unseren Beiträgen wollen wir für mehr Information im Unternehmen sorgen und allen KollegInnen eine Plattform zum Austausch geben.

Samstag, 20. Mai 2017

2.500 Streikende gehen im bayerischen Handel auf die Straße

„Harte Arbeit verdient kräftige Lohnerhöhungen“


Nürnberg u.a., 16.05.2017. Über 2.500 Beschäftigte aus 90 Betrieben im bayerischen Handel folgten am 16.05.2017 dem Streikaufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). 2.000 Streikende machten sich zur zentralen Streikkundgebung nach Nürnberg auf. Besondere Unterstützung erfuhren die Handelsbeschäftigten vom ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske: „Die Arbeit im Handel ist hart: Personalknappheit, oft unfreiwillige Teilzeit und niedrige Löhne gehören zum Alltag der Beschäftigten, gleichzeitig steigen Umsätze und Gewinne der Unternehmen. Eine kräftige Lohnerhöhung ist mehr als überfällig.“




Aufgerufen wurden Beschäftigte aus ausgewählten Betrieben der Unternehmen Amazon, Adveo, Alliance Healthcare, Dehner, Esprit, Feneberg, H&M, Hugendubel, Karstadt, Kaufhof, Kaufland, Lidl, Marktkauf, MediaMarkt, Metro C&C, netto, Norma, Phoenix Pharmahandel, real,-, Selgros, V-Markt, Wöhrl und Zara.





Der Bundesvorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft, Frank Bsirske, zeigte sich solidarisch mit den extra hierfür angereisten Kollegen von Dehner aus Memmingen, die auch eine drei stündige Busfahrt nicht abschrecken konnte.

"Respekt vor eurem Mut und Entschlossenheit. Macht weiter so!", lobte Bsirske die Allgäuer bei einem kurzen Gespräch.







Als Grund für die bayernweite Streikaktionen nannte ver.di den enttäuschenden Auftakt der Tarifverhandlungen im Einzel- und Versandhandel, im Groß- und Außenhandel, sowie im Buchhandel in Bayern. Die Arbeitgeber machten entweder überhaupt kein Angebot oder legten im Einzelhandel ein Angebot vor, welches deutliche Reallohnverluste für die Beschäftigten bedeuten würden. Die Forderungen nach der Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge lehnten sie kategorisch ab.




„Viele Arbeitgeber haben sich aus der sozialen Verantwortung gestohlen. Nur noch 30 Prozent der Beschäftigten arbeiten im Einzelhandel tarifgebunden, im Groß- und Außenhandel sind es nur noch 21 Prozent. Das muss sich ändern! Wir brauchen allgemeinverbindliche Tarifverträge, damit die Lohnspirale nach unten gestoppt wird“, erklärte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske auf der Streikkundgebung.

Zu Beginn der Kundgebung wurde eine solidarische Grußbotschaft zu den gleichzeitig laufenden Tarifverhandlungen im Groß- und Außenhandel in München verabschiedet und von einer Delegation sofort überbracht.

„Sollte sich die Arbeitgeberseite in den nächsten Tarifverhandlungen nicht wesentlich bewegen und gemeinsame Schritte zu mehr Wertschätzung und Anerkennung auch bei den Entgelten und im Kampf gegen die drohende Altersarmut unternehmen, sind wir gezwungen, die Streikaktionen fortzusetzen und auszuweiten“, so Hubert Thiermeyer, ver.di-Verhandlungsführer in Bayern.


 












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Donnerstag, 18. Mai 2017

Streik kann auch Spaß machen...


Tanzende Demonstranten in der Fußgängerzone. 











Mit ihren Trillerpfeifen und Musik aus Lautsprechern waren sie am Montag in der Kemptener Fußgängerzone nicht zu überhören: Etwa 70 Beschäftigte des Gartencenters Dehner Memmingen sowie Beschäftigte aus Memmingen und Kempten der Textilhandelskette H&M und Esprit Kempten unterstrichen ihre Forderungen für den Einzelhandel lautstark.




  

"Wir werden nicht müde, an den feigen Tarifklau bei Dehner zu erinnern", so ein aktives Gewerkschaftsmitglied von Dehner Memmingen. "Gewinnoptimierung auf dem Rücken der Arbeitnehmer, befristete Knebelverträge brutale Arbeitsverdichtung in den Märkten und stetiger Personalabbau - solch besch... Arbeitsbedingungen müssen wieder in die Presse und die Mitarbeiter auf die Straße gebracht werden!" so der Mitarbeiter.






Vor 17 Jahren hätte die Allgemeinverbindlichkeit noch für alle Beschäftigten gegolten, sagte Werner Röll, Bezirksgeschäftsführer der Dienstleitungsgewerkschaft Verdi. Seither hätten sich viele Unternehmen aus der Tarifbindung verabschiedet - wie auch Dehner!







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Donnerstag, 11. Mai 2017

Beschäftigungsschutzvereinbarung steht !


Eines ist wohl klar:

Die Geschäftsleitung hat sich lange gegen diese Vereinbarung gesträubt. Mühsame langwierige Verhandlungen mit der Geschäftsleitung haben erst zu einem akzeptablen Ergebnis geführt.

Aber wieder mal möchte sich die GL.  hervorheben als ein hervorragender Arbeitgeber gegenüber den Beschäftigten. 
Siehe Pressemitteilung der Fa. Dehner. Mehr ist dazu nicht mehr zu sagen.

Der Link zu der Pressemitteilung:        Klick mich an