Arbeit4.0

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Wer schreibt dieses Blog?

Beim Dehner-Verdi-Infoblog arbeiten Gewerkschaftsmitglieder und KollegInnen aus unterschiedlichen Bereichen und Märkten mit. Mit unseren Beiträgen wollen wir für mehr Information im Unternehmen sorgen und allen KollegInnen eine Plattform zum Austausch geben.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Bist du auch eine Ameise?-

Die Geschichte von der fleißigen Ameise

Jeden Morgen kam die fleißige Ameise fröhlich zum Dienst. Sie liebte ihre Arbeit. An ihrem
Arbeitsplatz verbrachte sie immerhin die meiste Zeit des Tages. Mitunter hatte sie schwierige
Probleme zu lösen und zeitweise wurde ihr viel zusätzliche Arbeit aufgebürdet.
Sie arbeitete dennoch unermüdlich und fleißig, dabei immer ein Liedchen summend.
Der Vorsteher, ein dicker fetter Käfer, stellte fest, dass es niemanden gab, der die Ameise
beaufsichtigt. Ein unhaltbarer Zustand, der nicht geduldet werden darf. So konnte es auf gar keinen
Fall weitergehen!
Er schuf einen Sachgebietsleiter-Posten und stellte dafür einen Mistkäfer ein.
Bereits nach kurzer Eingewöhnungszeit, entwickelte der Mistkäfer Verfahren, wie die internen
Arbeitsabläufe standardisiert werden können. Hierzu erstellte er mehrere Berichte. Bald benötigte der
Mistkäfer einen Geschäftsstellenleiter, die diese Berichte bearbeiten soll. Man stellte hierzu eine
Spinne ein, die ihrerseits ein entsprechendes Archiv einrichtete und Telefonanrufe für den Mistkäfer
entgegen nahm.
Und in der ganzen Zeit, arbeitete die Ameise froh und munter weiter, denn ihre Arbeit gefiel ihr und
von Zeit zu Zeit summte sie ein Liedchen.
Der Vorsteher war begeistert von der Arbeit des Mistkäfers; forderte noch grafische Darstellungen,
Präsentationen und Zukunftsanalysen an. Für diese zusätzlichen Aufgaben wurde es erforderlich, eine
Fliege einzustellen. Als Helfer für den Sachgebietsleiter. Er erhielt von der Dienststelle einen
besonders modernen Laptop, um schöne bunte Präsentationen vorbereiten zu können.
Die fleißige Ameise allerdings, summte nur noch selten ein Liedchen. Sie stöhnte unter der Last des
stetig zunehmenden Schreibkrams. Was sie nun alles zusätzlich auszufüllen hatte, führte dazu, dass
sie immer weniger ihren eigentlichen Aufgaben nachgehen konnte.
Natürlich informierte sie ihren Vorgesetzten, allerdings ohne sich dabei über die überproportional
zugenommen zusätzlicher Arbeiten zu beschweren.
Daraufhin veranlasste der Vorsteher unverzüglich für das Sachbebiet, in der die Ameise arbeitet,
einen Administrator einzustellen. Diese verantwortungsvolle Aufgabe wurde der Heuschrecke
übertragen. Die verlangte, dass man ihr einen speziellen Bürosessel zur Verfügung stellt und
zusätzlich einen Dienstwagen mit eingebautem Laptop und einem Zugang zum Intranet.
Selbstverständlich benötigt sie auch einen persönlichen Assistenten. Eine Kröte. Diese hatte bereits in
einer anderen Abteilung für die Heuschrecke gearbeitet.
Die Ameise summte nicht mehr. Sie wurde immer unruhiger und nervöser.
Während einer Dienstbesprechung der Vorgesetzten wurde festgelegt, eine externe Arbeitsgruppe zu
bilden und Daten für eine Studie über das arbeitende Personal zusammen zu tragen. Später soll dem
Vorsteher dieser Bericht vorgelegt werden. Die ausgesuchten Spezialisten waren auch sofort bereit,
gegen ein beträchtliches zusätzliches Entgelt, unverzüglich tätig zu werden.
Fast zeitgleich, stellte der Vorsteher fest, dass das Sachgebiet, in der die fleißige Ameise beschäftigt
ist, nicht mehr die Controllingzahlen wie früher erreichte. Auch die Arbeitsmoral hatte sich erkennbar
verschlechtert.
Er suchte Hilfe bei der Eule. Eine Expertin in Sachen Betriebswirtschaft, Arbeitsabläufen und
Organisationsstrukturen. Sie analysierte und diagnostizierte. Zusätzlich führte sie lange Gespräche mit
den Mitarbeitern.
Für ihre Bemühungen wurde ein Honorar von 30.000,00 EURO vereinbart.
Innerhalb von drei Monaten sammelte die Eule alle relevanten Daten und Fakten der Abteilung. Im
Anschluss daran, legte sie den Abschlussbericht vor. Die Kernaussage:
„Sie haben zu viel Personal, es sollten umgehend Stellen abgebaut werden“
Der Vorsteher las den Bericht aufmerksam. Umgehend setzte er die Empfehlung um.
Die Ameise wurde entlassen – die immer so fleißig arbeitete und ihre Arbeit liebte.

Und die Moral von der Geschicht’ :
Es sollte dir nicht im Traum einfallen, eine fleißig arbeitende und fröhliche Ameise zu sein. Es ist viel
besser eine Heuschrecke oder ein Mistkäfer zu sein. Wenn auch unnütz und unfähig. Denn diese
Spezies brauchen keinen Aufseher.
Wenn du nicht anders kannst, als fleißig und arbeitsam zu sein, dann zeige bloß niemanden, dass dir
deine Arbeit Freude bereitet und du dabei noch fröhlich bist.
Erfinde von Zeit zu Zeit unlösbare Schwierigkeiten und Probleme bei der Arbeit, jammere herum und
beschwer dich, wo du nur kannst. Keiner soll je auf den Gedanken kommen dich zu beneiden, nur weil
du Spaß an der Arbeit hast.
Viel liebe Grüße,
PS: …und bloß nicht summen----

Kommentare:

  1. Auf den Punkt die Arbeitswelt bei dehner beschrieben.
    Der Dehner Blog ist echt super. Bin Wahnsinnig begeistert wie vielseitig diese Seite gestaltet wird.
    Macht weiter so

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  2. da gibt es nichts mehr hinzuzufügen, macht weiter so! Wir sind froh, dass es so mutige und engagierte Betriebsräte gibt!

    Eine fleißige Ameise

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  3. Regionsleiter sind Plattmacher17. Februar 2011 um 15:44

    Wir Verkärufer sind die Ameisen und die Regionsleiter samt Marktleiter sind dann wohl die Ameisenbären

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  4. Ich freue mich auf die Saison. Ich habe nette Kollegen, eine engagierte Gruppenleitung Grün und einen prima Marktleiter (ja, sowas gibts auch). Von mir aus können der Frühling und hoffentlich viiieeele Kunden kommen!

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  5. Ich freue mich auch auf die Saison. Habe super Kollegen in der Abtlg. mein Gruppenleiter (Zoo) ist der Beste und einen tollen Marktleiter haben wir auch. Aaaber unsere Geschäftsleitung versagt total!!

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  6. Super Geschichte,

    aber die arme Ameise ...
    wo sie doch so selbstständig, fleißig und gerne arbeitet...
    nun soll sie nach vorgeschriebenen Arbeitsabläufen schaffen und und und ..,
    arme Ameise!

    Und wer ernährt Mistkäfer, Spinne, Fliege, Heuschrecke .. ????
    NUR UNSERE AMEISE !
    Was wären und machen sie ohne sie ?

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  7. Tja die lieben Ameisen.Leider gibt es darunter auch ein paar dumme,die nicht merken das sie täglich vom Ml benutzt werden damit er ein ruhiges Leben hat.So manche Mistkäfer sollten mal überlegen was sie ohne ihre Ameisen wären.
    schönen Abend

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  8. Rückkehr der ver.di-Ritter18. Februar 2011 um 06:42

    Ween alle wüssten eas die ML am Jahresende für Prämien kassiern, dann hätten wir in jedem Markt einen Betriebsrat. Die Prämien (Je Mehr Minsusstund desto mehr Prämie, Weniger Personalkosten mehr Prämie u.s.w.) werden dank unserer Leistung erzielt. Nur haben wir nix davon. Wir kriegen lächerlich (im Vergleich zu ML Provision) 800 €.
    Der Hohn wäre wenn die ML auch noch die Prämie bekommen.

    hasta la victoria siempre

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  9. Herr Hönig ist dann wohl die Ameisenkönigin, oder? Aufführen wie ne Diva tut er sich ja schon!!!
    Aber die Geschichte ist sehr schön, da können selbst die Leute mit ´nem Spatzenhirn zum nachdenken angeregt werden.
    Weiter so mit den Geschichten, toll!!!

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  10. Da schlecht Vadiener26. Februar 2011 um 18:24

    Hallo Kollege zum Thema Mehr Presse Zitat vo Samstag 26,02,11 8 Uhr 30

    Du hast Recht wir müssen viel mehr in der Presse auffallen und nicht nur in der Donauwörther oder Augsburger Zeitung:vielleicht auch mal im Raum Oberbayern : Dehner gibt es nicht nur im Schwabenland,auch in anderen teilen BAYERNS ist das Thema bestimmt ein gefundenes FRESSEN für die Presse oder???? Je mehr Presse um so mehr werden unsere MA und auch Kunden aus Ihrem DORNRÖßCHEN-SCHLAF GEWECKT:


    liebe GRÜße aus Bayern an den Rest der WELT

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