Arbeit4.0

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Wer schreibt dieses Blog?

Beim Dehner-Verdi-Infoblog arbeiten Gewerkschaftsmitglieder und KollegInnen aus unterschiedlichen Bereichen und Märkten mit. Mit unseren Beiträgen wollen wir für mehr Information im Unternehmen sorgen und allen KollegInnen eine Plattform zum Austausch geben.
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Sonntag, 13. Mai 2018

MAMPF STATT MONETEN !!!

Oder ist in Eurem Geldbeutel die Gehaltserhöhung bereits angekommen?


Nachdem die Tarifflüchtlinge in Rain am Lech seit kurzem die Mildtätigkeit für sich entdeckt haben und an umsatzstarken Tagen zur allgemeinen "Armenspeisung" aufrufen werden wir nicht müde an das zu erinnern was wirklich zählt:

Rechtsicherheit durch einen Tarifvertrag!

Gulasch statt Geld?
Schnitzel statt Sicherheit?
Drauf geschissen, Freunde der Geschäftführung!

Wir wollen den Tarifvertrag wieder und keinen Judas-Fraß!





In diesem Sinne wünschen Wir Euch einen sonnigen und entspannten Muttertag und denken an alle Kolleginnen und Kollegen die heute an diesem besonderen Tag noch mehr Kohle für unsere Rainer Protzköpfe verdienen dürfen.

Sonntagsöffnung am Muttertag - schämt Euch!

Mittwoch, 6. Mai 2015

Und alle Jahre schallt es wieder durchs Dehner-Land: Marktsonntage, ja das braucht das Land

Marktsonntage, ja das braucht das Land

Aktuell werden die Regionsleiter nicht müde zu betonen, wie wichtig ein
Marktsonntag ist.

Natürlich am liebsten in der Hochsaison. Als ob die Kollegen da nicht  genug Überstunden schon machen müssten.

Betriebswirtschaftlich ist der Marktsonntag in den  meisten Fällen aber völliger Blödsinn. 

Mit Prozentaktionen, die übrigens auch an einem Samstag gemacht werden könnten, wird versucht mit aller Gewalt die Kunden in den Markt zu locken.
Mit dem Ergebnis, dass viele Käufe, die sowieso gemacht worden wären, jetzt mit 10 Prozent Verlust für den Markt getätigt werden.

Natürlich sagen einige Kollegen: "Aber da kriegen wir doch super Zuschläge".

Ja, jetzt bekommen wir noch die Zuschläge.

Wenn der Sonntag allmählich zum normalem Arbeitstag wird,
dann fallen auch die Zuschläge weg.


Also liebe Betriebsräte: Lasst euch nicht drohen, oder erpressen (dies ist ja des Regionsleiters liebste Taktik)

 Stimmt der Beschäftigung eurer Kollegen am Marktsonntag nicht zu.
Sie werden es Euch früher oder später danken.

Freitag, 13. Dezember 2013

Rain am Lech Vorwurf an Dehner: Verkaufssonntag ohne Genehmigung?

Pressebericht in der Augsburger Allgemeine im Lokalteil:


ILLEGALE SONNTAGSÖFFNUNG BEI DEHNER?

Link zu der Seite 

Dieser Bericht ist in der Größe von einer Zeitungsseite mit der oben geschriebenen Überschrift veröffentlicht worden in der Donauwörther Zeitung.

Ob diese Vorgehensweise von Dehner nicht doch noch ein Nachspiel für die zuständigen Ämter und Politiker hat, die Dehner wieder mal schützen wollen?


Die Arbeitnehmer/innen und Bürger in Deutschland wünschen sich eigentlich, dass die von der Mehrheit gewählten Politiker die Gesetze auch dementsprechend anwenden, wie es im Gesetzestext beschrieben wird.


Das bedeutet:

Wenn laut Gesetz die Ampel rot zeigt, darf keiner über die Ampel fahren.
Da gibt es keine Diskussion.


Wenn Dehner über die rote Ampel fährt, wird scheinbar versucht, dieses Unternehmen zu schützen.
Die zuständigen Ämter versuchen, für Dehner Gesetze so zu umgehen, dass  aus Rechtsvergehen legale Vorgehensweisen entstehen.

So funktionieren also unsere Gesetze.

Beängstigend.



 



Montag, 25. November 2013

NEWS......Illegale Marktsonntagsöffnung am Totensonntag in Rain am Lech

Am Sonntag, den 24.11.2013 fand eine Adventsausstellung mit Gartencenteröffnung statt.
Über Zeitung und und Radio wurde dieses Event groß beworben

In Rain am Lech sind vier Marktsonntage genehmigt.

Das war der fünfte Marktsonntag bei Dehner.

Der Antrag über die Sonntagsöffnung wurde vom Betriebsrat im Vorfeld abgelehnt.
Am Freitag Nachmittag wurde sogar im Radio öffentlich informiert, dass das Gartencenter in Verbindung mit der Adventsausstellung geöffnet ist.
Es liegt offiziell auch keine Genehmigung für den Marktsonntag von den Behörden vor.

Da zeigt die Geschäftsleitung wieder mal ihr wahres Gesicht.
Mir sann Mir.
Was kümmern uns Gesetze?


Sonntag, 27. Oktober 2013

Das Wort zum Sonntag


Dr. Otto Hünnerkopf, MdL, über den Sonntag



Dr. Otto Hünnerkopf

Dr. Otto Hünnerkopf, CSU-Abgeordneter des Bayerischen Landtags: „Für mich als Christ ist der Sonntag bzw. Feiertag ganz wichtig. Da soll ich ausruhen und auch Zeit für die Pflege meiner Beziehung zu Gott haben. Ich weiß zwar, dass ich als Politiker den Sonntag nicht so leben kann. Ich möchte jedoch unterstützen, dass der Sonntag für die Ruhe und für die Familie wieder stärker zur Verfügung steht und keinesfalls noch stärker dem Kommerz geopfert wird“.

Samstag, 20. Oktober 2012

Thema Ladenöffnungszeiten


„Ladenschluss ist Familienschutz“


Erzbischof Schick warnt vor Lockerung der Ladenöffnungszeiten in Bayern
Bamberg. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick wendet sich gegen
Bestrebungen, die Ladenöffnungszeiten zu lockern. Dieses Vorhaben richte sich gegen
Arbeitnehmer, Familien und Vereine im Freistaat, sagte der Erzbischof am Montag in
Bamberg.
„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einzelhandel sind Menschen, die auch ein
Privatleben haben, sich um ihre Familie kümmern sowie sich nach Feierabend in
Vereinen und der Kirche engagieren“, so Schick. Durch verlängerte Öffnungszeiten
würden immer mehr Beschäftige zu familienabträglichen und gesundheitlich
belastenden Schichtdiensten gezwungen. „Das Ladenschlussgesetz ist auch ein
Familienschutzgesetz“, betonte Schick.
„Niemand muss rund um die Uhr einkaufen“, sagte der Erzbischof. Es sei auch nicht
anzunehmen, dass durch längere Öffnungszeiten mehr gekauft werde, der Konsum
verteile sich dann nur auf einen größeren Zeitraum.
„Unsere Gesellschaft lebt nicht von Konsum und Tourismus, sondern von lebendigen
Familien, die auch Zeit füreinander haben müssen“, sagte Schick. Für das kulturreiche
Bayern seien die Bläser-, Gesangs-, Trachten- und alle kirchlichen Vereine
unabdingbar. „Sie brauchen den freien Abend, um ihr Vereinsleben zu pflegen.“
Zudem befürchtet der Erzbischof, dass die Lockerung der Ladenschlusszeiten an
Werktagen nur ein erster Schritt wäre, dem auch der Schutz von Sonn- und Feiertagen zum Opfer fallen würde. „Das dürfen wir
als Kirche nicht zulassen“, sagte er.

Mittwoch, 4. April 2012

DEHNER LÄSST KEINEN MARKTSONNTAG AUS

ImDehnerradio wurde seit einigen Tagen  Werbung für den Marktsonntag gemacht.

" Am Sonntag haben wir für Sie geöffnet".


Es wurde nicht über den Ort sowie über die Öffnungszeiten des Marktsonntages im Werbesender  berichtet.


Eine neue Vorgehensweise der Geschäftsleitung? 

Am Sonntag, den 1.04.12 haben ca. dreißig Märkte den Marktsonntag durchgeführt.

Es ist nicht bekannt, ob Bayernweit, oder Deutschlandweit.

Soviel zu der Einstellung der Geschäftsleitung zu den Marktsonntagen und Sonderöffnungen.

Die Geschäftsleitung wird die Marktleiter/innen weiterhin beauftragen, Marktsonntage in den Städten und Kommunen zu beantragen.
Es ist nur die Frage der Zeit, dass der Sonntag als  normaler Arbeitstag gilt.
Wir alle wollen nicht, dass es soweit kommt.

AN ALLE BETRIEBSRÄTE:

LASST DIE FINGER VOM MARKTSONNTAG.

DENKT DARAN:

WIRD EINER GENEHMIGT, 
WIRD EIN ZWEITER KOMMEN, 
DANN EIN DRITTER....................





Mittwoch, 28. März 2012

... und den Sonntag halte ich mir frei !

Keine Verpflichtungen,
arbeitsfrei,
weniger Straßenlärm,
kein Baulärm,
endlich Ruhe.

Eine Fülle an Argumenten für den Erhalt eines und meines freien Sonn- und Ruhetages fallen mir ein:


Zeit für die Familie
Mein Körper braucht Erholung und Regeneration
Gut für die Gesundheit
Zuverlässig für meine Freizeitgestaltung
Zeit für Freunde
In meiner Religion ist der Sonntag der erste (höchste) Tag der Woche



Es gilt: "DIE RUHE BEWAHREN" !

Für einen aktiven Sonntagsschutz werben und kämpfen verschiedenste Gruppierungen aus Gewerkschaften, Kirchen und Betrieben. Diese haben sich als „ALLIANZ FÜR DEN FREIEN SONNTAG“ zusammengeschlossen und die Resolution „Für einen aktiven Sonntagsschutz“ auf ihrer 4. Zeitkonferenz in Fulda am 15.02.2012 verabschiedet.

Vier Schritte sind für einen aktiven Sonntagsschutz notwendig:

Sonntagsschutz in Bundeshand!
Ausnahmen für Sonntagsarbeit kontrollieren und einschränken!
Rund-um-die-Uhr-Shopping stoppen!
Sonntagsschutzbericht einführen!


Weitere Informationen und die Resolution als Download findet Ihr unter:




http://www.allianz-fuer-den-freien-sonntag.de/

Sonntag, 5. Februar 2012

DEHNER FORDERT MEHR SONNTAGE

Link  :http://www.kab-augsburg.org/

MAIL AN MARKTLEITER
Am Freitag, den 3. Februar 2012 war ein Bericht in der Augsburger Allgemeine auf der Bayernseite.

Die Katholische Arbeitnehmerbewegug ( KAB ) und die Betriebsseelsorge der Diözese Augsburg berichtet:
Die Gartencenterkette Dehner will offenbar 60 weitere verkaufsoffene Sontage in 30 Standorten durchsetzen.


Per Mail sollen alle Marktleiter aufgefordert worden sein, den Gemeinden mindestens zwei zusätzliche Marktsonntage abzuringen. Zu einer Stellungnahme war Dehner nicht  zu erreichen.
KAB und die Betriebsselsorge wollen gegen weitere verkaufsoffene Sonntage protestieren.
( AZ, kna )

Wir berichteten auf unserem Blog schon darüber.

Freitag, 3. Februar 2012

Umfrage-Ergebniss, sollen Geschäfte an Sonntagen öffnen dürfen ?

In dem Internetforum auf der DONAUWÖRTHER ZEITUNG fand eine Umfrage zu den Marktsonntagen statt.



Voting: Sollen Geschäfte an Sonntagen öffnen dürfen?

Auf dem Internetforum wurde sehr kontrovers diskutiert.
Es wurden in einer nicht repräsentativen Abstimmung die Leser gefragt, ob Geschäften die Möglichkeit gegeben werden soll, an Sonntagen zu öffnen.

Hier das Ergebnis des Votings.


SOLLEN GESCHÄFTE AN SONNTAGEN ÖFFNEN DÜRFEN?


19%: Ja
78%  Nein
 3%  Ist mir egal

Montag, 30. Januar 2012

BETRIEBSRÄTE ERKLÄREN SICH SOLIDARISCH GEGEN MARKTSONNTAGE

Auf der Betriebrätekonferenz im Dezember 2011 haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegen die Marktsonntage entschieden.
Alle beteiligten sich an der Plakataktion, und gaben ihre Protestunterschrift ab.

Der Sonntag soll weiterhin der einzige planbare Tag der Woche bleiben.

Der Sonntag soll weiterhin  der Familie und sich selbst gehören.

An einem Tag der Woche, die planbar ist, will ich am Leben anderer teilhaben, ohne viel Rücksprache halten zu müssen.

Am Sonntag möchte jeder sich vielleicht einfach gehen lassen. Die Familie und andere Menschen sind aber bei mir, wenn ich es wünsche, da sie nicht arbeiten müssen.

Am Sonntag bin ich aber auch für die Familie und andere Menschen  da, wenn sie es wünschen, da ich nicht arbeiten muss.


DIE GBR - MITGLIEDER SIND GEGEN SONNTAGSÖFFNUNGEN

Die Betriebsrätekonferenz findet einmal im Jahr statt.
Jedes Betriebsratsgremium, dass bei Dehner gewählt wurde,  entsendet einzelne Betriebsräte zu der Betriebsrätekonferenz.
Diese Teilnehmer/innen vertreten ihr Gremium.



Sonntag, 29. Januar 2012

HERR HÖNIG PLANT DREIST WEITERE MARKTSONNTAGE

In der Presseerklärung von Herr Hönig und der Geschäftsleitung wird beschrieben, dass der Betriebsrat die Sonntagsöffnungen in Rain am Lech ablehnt.
Somit werden laut Herr Hönig die Marktsonntage auch nicht durchgeführt.
Natürlich zum bedauern der Geschäftsleitung .

So nach dem Motto, was sollen wir dagegen tun?

Fast zur gleichen Zeit nach Bekanntgabe der scheinheiligen   Pressemitteilung auf der Dehnerhompage   bekommen alle Marktleiter eine Mail.

In diesem Rundschreiben werden alle Marktleiter aufgefordert, mit den Ämtern und zuständigen Stellen an Ihrem Standort schnellstmöglich Kontakt aufzunehmen, um Marktsonntage auszuhandeln.
.
Aber das Itüpfelchen  ist:
Herr Hönig   hat schon einen bestimmten Sonntag geplant.

Jeder Markt soll bei den Behörden versuchen, den 29.04.2012 durchzusetzen.


Es wurde auch angekündigt, dass mindestens zwei Marktsonntage pro Markt durchgeführt werden sollen.
Diese Sonntage sollen richtige Eventtage werden.
(Muttertag und div. andere Sonntage liegen bestimmt schon in der Schublade)
Sehr geehrter Herr Hönig:


Ihre Scheinheiligkeit dringt wirklich durch.


Was wollen Sie überhaupt?
Einsteils erklären Sie in Ihrer Pressemitteilung, wir fügen uns dem Betriebsrat.
Anderseits setzen Sie Betriebsräte massiv unter Druck, die diese Marktsonntage abgelehnt haben.

Dann das Anschreiben an die Marktleiter.
Kein Sonntag ist Ihnen heilig, Herr Hönig.

 Sie wollen Ihre Vorhaben auf Biegen und Brechen durchsetzen,
Zusammenarbeit mit Betriebsräten und Menschlichkeit ist für Sie ein Fremdwort.

Unter diesen Voraussetzungen müssen Sie rechnen, dass Sie keiner mehr für ernst nehmen wird.

Aber Sie haben in letzter Zeit viel erreicht.


Welche Firma schafft es schon, in der Süddeutschen Zeitung einen Bericht zu bekommen?

In der Augsburger Allgemeine ist es auch nicht so einfach, auf der überregionalen Wirtschaftseite einen halbseitigen Beitrag zu genießen.

Das große Problem für Sie ist nur, dass die Presse und die Leser/innen nicht Ihrer Meinung sind.

Sehr geehrter Herr Hönig:
Ihre Aussagen und Handlungen sind sehr verwirrend für alle Betriebsräte und für die meisten Kolleginnen und Kollegen.


Was können wir der Geschäftsleitung noch glauben, oder auch nicht?


Ihr Verhalten streut Misstrauen..

Hat jemand einen anderen Chip in die Hirne der Herren implantiert?

Herr Hönig denkt:
Geht es bei Dehner schief, dann gehe ich halt zu einem anderen Unternehmen.
Abfindung ist gut, woanders kann ich vielleicht die gleiche Platte wieder abspielen.

Ich hoffe, ich denke doch verkehrt über Herr Hönig..

Freitag, 27. Januar 2012

SONNTAGSÖFFNUNG DEHNER RUDERT ZURÜCK

 DANK DER BETRIEBSRÄTE IN RAIN AM LECH, UNSERER GEWERKSCHAFT VER.DI,  DER PRESSE UND DES BLOGS HABEN WIR ERREICHT WAS WIR UNS WÜNSCHTEN.

Der Geschäftsführer Herr Hönig erklärte heute in einer Pressemitteilung auf der Dehner Internetseite,
Pressemitteilung Dehner
dass die 36 Marktsonntage in Rain am Lech nicht stattfinden werden.
Dieses Ergebnis wurde nur erreicht durch den Druck der Betriebsräte aus Rain am Lech, und allen anderen Organisationen wie Gewerkschaften, KAB und anderen Helfern.

Respekt an den Betriebsratsvorsitzenden Herr Feda und allen beteiligten Betriebsräten, die diese Entscheidung unterstützt haben,den 36 Sonntagsöffnungen nicht zuzustimmen.

Sogar die Presseberichte in der Süddeutschen Zeitung, und in der Donauwörther Zeitung
Donauwörther Zeitung
waren auf unserer Seite.

Bitte in dem Link der Donauwörther Zeitung auch bei der Umfrage über Sonntagsöffnungen teilnehmen.

Firma Dehner rudert zurück

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
anbei folgender Link zur Augsburger Allgemeinen zur geplanten Sonntagsöffnung der Firma Dehner. Hierbei rudert die Geschäftsleitung zurück und verzichtet wohl auf die geplanten 36+4 Sonntagsöffnungen.
Ein Sieg auf ganzer Linie dank den Protesten des Betriebsrats aus Rain, der Gewerkschaft ver.di, den Bloggern und natürlich den ganzen Helfern der "Allianz für den freien Sonntag".

Hier Klicken zur Weiterleitung

Mittwoch, 25. Januar 2012

Dehner Geschäftsleitung und Stadtrat Rain machen gemeinsam den Sonntag kaputt!


Dehner Geschäftsleitung und Stadtrat
Rain machen gemeinsam den Sonntag
kaputt!

Ein bekanntes Sprichwort lehrt uns: „Aller guten Dinge sind drei“. Manchmal
kehren sich alte Weisheiten aber auch um und dann heißt es: „Alle schlechten
Dinge haben drei Ursachen…“
1. Die bayerische Staatsregierung und der
Schüttel-Schorsch
2. Die Geschäftsleitung von Dehner
3. Der Bürgermeister und der Stadtrat der „Touristen-Hochburg“
Rain am Lech

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) erklärt hierzu:
Stadt Rain/Lech wird schlechtes Vorbild
Kirchlicher und gesetzlicher Schutz des Sonntags wird zur Makulatur

Augsburg, 25.01.2012

Auf der Stadtratssitzung vom 24.01.2012 hat der Stadtrat eine Verordnung zum Ladenschluss
in Ausflugsorten erlassen. Der Beschluss wurde bei nur einer Gegenstimme
angenommen.
Die Verordnung
genehmigt für das Jahr 2012 die Öffnung der Ladengeschäfte in Rain am Lech an
36 Sonntagen bis zu 8 Stunden. Möglich wurde dies, durch die Änderung der
Ladenschlussverordnung vom 14.09.2011 für den Freistaat Bayern.
Neben Rain am
Lech wurde es in dieser Verordnung weiteren Orten in Bayern ermöglicht, die
beschäftigungs- und familienfeindlichen Sonntagsöffnungen auf bis zu 40 Sonntage
auszudehnen.
Dass die Stadt
Rain am Lech nun zukünftig als Vorreiter für beschäftigungs- und
familienfeindliche Arbeitszeiten steht , ist wie aus gut informierten Kreisen
zu hören war, einzig und allein auf das Bestreben des dort ansässigen Gartencenterbetreibers
Dehner geschehen.
Der Betriebsratsvorsitzende
der Dehner Zentrale in Rain am Lech, Gerhard Feda, betont die besondere
Bedeutung gemeinsamer freier Zeiten insbesondere die des Sonntags: „Wenn man
schon an 3 von 4 Samstagen arbeiten muss, wie es im Handel nicht unüblich ist,
braucht man wenigstens den Sonntag als arbeitsfrei. Alles andere ist besonders für Familien, deren Kinder und für Kirche und
Vereine höchst problematisch.“ Der Betriebsrat in Rain am Lech hat seine
Zustimmung zu diesem massiven Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen verweigert.

Dehner will
den Sonntag zum Werktag machen!
Wie weiter zu
erfahren war, wurde dem Betriebsrat schon vor Erlass der Stadtverordnung von
Seiten der Dehner Geschäftsführung das Modell 36+4, d. h. 36 verkaufsoffenen
Sonntage + 4 Marktsonntage vorgestellt.
„Schlimm genug, dass die CSU und die
bayerische Staatsregierung die Änderung der Ladenschlussverordnung letztes Jahr
beschloss“, so Gewerkschaftssekretär Thomas Gürlebeck. Der Stadtrat und der
SPD-Bürgermeister, setzten nun diese Ladenschlussverordnung um. Hinter
vorgehaltener Hand wird gemunkelt, dass diese Entscheidung auf Betreiben der
Firma Dehner zustande gekommen ist und die Sonntagsöffnung nahezu voll
ausgeschöpft wird. Dies ist familienfeindlich und hat nichts mit christlichen
und sozialen Werten zu tun. Der Mensch ist nichts mehr wert, Profit ist alles,
so Thomas Gürlebeck

Die Gewerkschaft
ver.di sieht diese Vorgänge in Rain am Lech als „Modell der Schande“ an, da hier
deutlich wir, wie tief die Verflechtungen
von Wirtschaft zur Politik sind. Deutlich wurde dies auf der Stadtratssitzung
vom 24.01.2012. Innerhalb von wenigen Minuten wurde dieser für die
Einzelhandelsbeschäftigten so wichtige Tagesordnungspunkt abgearbeitet. Da
keinerlei Diskussion stattfand, wie Zuhörer berichteten, ließ sich erahnen, das
alles bereits im Vorfeld längst beschlossene Sache war.
„Es macht einen schon mehr als
wütend, wenn man sieht, wie von der bayerischen Staatsregierung so einfach eine
Kommune zum Ausflugsort ernannt wird, der Stadtrat dies sofort umsetzt, ohne
sich Gedanken zu machen welche Auswirkungen und Belastungen dies auf die
Beschäftigten, Familien und Kinder hat.
Wenn es reicht, ein Gartencenter in
einer Kommune zu haben, dass man ein Ausflugsort
wird, würde dies in der Konsequenz
bedeuten, dass einer weiteren Aushöhlung der Ladenschlussverordnung Tür und Tor
offen steht, so Thomas Gürlebeck von ver.di Augsburg weiter.
Bereits im Dezember
2011 hat sich auch der Gesamtbetriebsrat
der Firma Dehner einstimmig und entschlossen gegen die regelmäßige Sonntagsarbeit
erklärt.
„Der Sonntag ist für
unsere Kolleginnen und Kollegen im Verkauf mittlerweile der Zeitanker und der
Tag geworden, an dem man durchatmet, Kräfte tankt und sich um seine Liebsten
kümmern kann. Dieses Vorgehen der Kommunalpolitiker bedeutet für unsere
Kolleginnen und Kollegen in Rain am Lech eine erhebliche Verschlechterung der
Lebensqualität“, erklärte der Dehner Gesamtbetriebsratsvorsitzende Thomas Loihl.

Kirche und
ver.di für den Erhalt des freien Sonntags!
Der
Leiter der Betriebsseelsorge und KAB-Diözesanpräses Erwin Helmer dazu:
„Es
ist bedauernswert, wenn durch manche Kommunen und durch die Bayerische Staatsregierung
immer neue Türen für zusätzliche Sonntagsarbeit geöffnet werden. Statt
den gemeinsamen freien Sonntag stärker zu schützen, wird in Rain am Lech ohne
Not der Sonntagsschutz demontiert.
Wir
warnen eindringlich davor, denn die
Kirchen sagen klar und eindeutig: Ohne Sonntag gibt es nur noch Werktage! Und
wer kann das wollen?“
Die Gewerkschaft
ver.di prüft nun den Weg einer Popularklage, um die komplette Ladenschlussverordnung
auf ihre Rechtmäßigkeit prüfen zu lassen.

So ein
Zufall aber auch…
Die Dehner Geschäftsleitung
hat (vermutlich aus purem Zufall) vor wenigen Tagen genau diese
Arbeitszeiten/Öffnungszeiten beim Betriebsrat beantragt!

Betriebsrat
steht für Vernunft und hinter den Beschäftigten!
Der Betriebsrat Rain
am Lech ist auch nach dem Debakel im Stadtrat konsequent auf Seiten der
Beschäftigten und auf Seiten der Vernunft geblieben!
Der Betriebsrat hat in seiner heutigen Sitzung
eine Ausweitung der bestehenden Arbeitszeiten auf Sonntage aus folgenden
Gründen abgelehnt:
·
Es ist davon
auszugehen, dass auch die Stammbeschäftigten zu Sonntagsarbeiten herangezogen werden.
Ein Dehner-Gartencenter kann man nicht mit ausschließlich neu eingestellten
befristeten Aushilfen betreiben.
·
Die Vereinbarkeit
von Beruf und Familie ist nicht mehr gegeben. Sonntagsarbeit wirkt sich enorm
belastend auf die Beschäftigten aus. Der Sonntag ist der einzig verbliebene Tag
in der Woche an dem zuverlässig gemeinsame Familien- und Freizeitaktivitäten geplant
werden können.
·
Es bestehen
erhebliche Bedenken darüber, ob die Freigabe der Arbeitszeit an Sonntagen einen
Verstoß gegen das Grundgesetz darstellt. Die garantierten staatlichen
Schutzbestimmungen des Artikel 2, Abs. 2, Satz 1 GG (Recht auf Gesundheit und körperliche
Unversehrtheit) und der Artikel 6 Abs. 1 GG (besonderer Schutz für Ehe und Familie)
werden hier nicht mehr gewürdigt und berücksichtigt.
·
Die gesetzlich
begrenzten Voraussetzungen hinsichtlich des möglichen Warensortiments (§ 10
Ladenschlußgesetz) sieht der Betriebsrat
in Rain als nicht realisierbar. Es dürfte wohl bayernweit das einzige
Gartencenter sein, das im Rahmen der §
10 Regelung geöffnet hätte. Das gesetzlich definierte Warensortiment ist enorm „dehn(er)bar“.
·
Der gesetzliche
Schutz der Beschäftigten vor Sonn- und Feiertagsarbeit wäre dahin.
·
Der von der
Geschäftsleitung erwartete Umsatz, lässt sich mit dem gesetzlich zugelassenen
Warensortiment nach § 10 LSchlG, (d. h. z. B. Blumen, Süßwaren, alkoholfreie
Getränke, Zeitungen) nicht erreichen.
·
Die Öffnung und
Beschäftigung von Mitarbeitern an den bisherigen vier Marktsonntagen hält der
Betriebsrat für völlig ausreichend. Weitere
verkaufsoffene Sonntage würden lediglich zu einer Umsatzverlagerung führen und
außerdem die bestehenden Marktsonntage im Umsatzniveau schwächen.


Zum
Schluss noch ein richtig großes Dankeschön und unser aller Respekt für die „einzige Gegenstimme“ im Stadtrat an…

Herrn
Wolfgang Janson (Jungbürger/Unabhängige)

Danke und Vergelt´s Gott Herr Janson, im
Namen der Dehner Betriebsräte der Gewerkschaft ver.di und der Allianz für den
freien Sonntag!

Samstag, 21. Januar 2012

VERKAUFSOFFENE SONNTAGE IN RAIN AM LECH

Ab nächste Woche könnte es neue Informationen zu den eventuell geplanten  Sonntagsöffnungen aus  der Touristenhochburg Rain am Lech geben.
Wir informieren euch sofort nach Erhalt brandneuer Tatsachen.




Hier nochmal zur Auffrischung unserer Post vom 16.11 2011:


Verordnung über Ladenöffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen für Betriebe in Kur-, Erholungs-, Ausflugs- und Wallfahrtsorten. (§ 10 Ladenschlussgesetz Bayern)

Wie man aus Zeitungsberichten entnehmen konnte, hat die Stadt Rain einen Antrag bei der Bayrischen Landesregierung gestellt, die Sonderregelungen des §10 LadSchlG anwenden zu dürfen.

Der Antrag wurde vom zuständigen Ministerium bewilligt, und am 14.09.2011 bekanntgegeben.

Somit könnte die Stadt Rain den Verkauf von Badegegenständen, Devotionalien, frischen Früchten, alkoholfreien Getränken, Milch und Milcherzeugnissen im Sinne des § 4 Abs. 2 des Milch und Fettgesetzes, Süßwaren, Tabakwaren, BLUMEN und Zeitungen, sowie Waren die für die Stadt kennzeichnend sind , für den Verkauf freigeben.
Die Stadt Rain hat jetzt die Möglichkeit,die Ladenöffnung für Geschäfte, die das Sortiment überwiegend anbieten, für

40 SONN- UND FEIERTAGE IM JAHR AN 8 STUNDEN
FREIZUGEBEN

Über die Anzahl der offenen Sonn- und Feiertage entscheidet der Stadtrat durch Verordnung.

Ob da nicht mal wieder gewisse Personen der Geschäftsführung ihre Finger im Spiel haben?
Jaja Herr Hönig, Sie sind doch einer der größten Liebhaber von Marktsonntagen.

Die Stadt RAIN am LECH ist schon ein riesiger Touristenanziehungspunkt mit vielen Attraktionen und Freizeitmöglichkeiten Herr Bürgermeister Martin.

 RESPEKT.


FOLGEN FÜR DIE BESCHÄFTIGTEN


Werden die 40 möglichen Öffnungen umgesetzt, sind Sonn- und Feiertage normale Arbeitstage für die Beschäftigten.


Der Stadtrat könnte also beschließen,dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Gartencenter Rain sich über ihre  gemeinsame Freizeiten an Sonn- und Feiertagen keine Gedanken mehr machen brauchen!

Sollte dann noch Dehner die Sonderregelung in Anspruch nehmen und voll ausschöpfen wollen, wird der Betriebsrat einiges zu regeln haben.

Sonn- und Feiertage haben im Handel einen sehr hohen Stellenwert.

Es sind die einzigen sicheren gemeinsamen arbeitsfreie Tage der Woche für die Familie, Sport und Freuden !

Schaut man sich das mögliche Warensortiment (z.B. Blumen)an, braucht wir kein Hellseher zu sein, wer die Sonderöffnung in Rain haben möchte.

Bis jetzt liegt noch kein Antrag der Geschäftsleitung bei den Betriebsräten in Rain  vor.

ABER ER WIRD KOMMEN!

Mittwoch, 16. November 2011

ALLIANZ FÜR DEN FREIEN SONNTAG

Verordnung über Ladenöffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen für Betriebe in Kur-, Erholungs-, Ausflugs- und wallfahrtsorten. (§ 10 Ladenschlussgesetz Bayern)

Wie man aus Zeitungsberichten entnehmen konnte, hat die Stadt Rain einen Antrag bei der Bayrischen Landesregierung gestellt, die Sonderregelungen des §10 LadSchlG anwenden zu dürfen.

Der Antrag wurde vom zuständigen Ministerium bewilligt, und am 14.09.2011 bekanntgegeben.

Somit könnte die Stadt Rain den Verkauf von Badegegenständen, Devotionalien, frischen Früchten, alkoholfreien Getränken, Milch und Milcherzeugnissen im Sinne des § 4 Abs. 2 des Milch und Fettgesetzes, Süßwaren, Tabakwaren, BLUMEN und Zeitungen, sowie Waren die für die Stadt kennzeichnend sind , für den Verkauf freigeben.
Die Stadt Rain hat jetzt die Möglichkeit,die Ladenöffnung für Geschäfte, die das Sortiment überwiegend anbieten, für

40 SONN- UND FEIERTAGE IM JAHR AN 8 STUNDEN
FREIZUGEBEN

Über die Anzahl der offenen Sonn- und Feiertage entscheidet der Stadtrat durch Verordnung.

Ob da nicht mal wieder gewisse Personen der Geschäftsführung ihre Finger im Spiel haben?
Jaja Herr Hönig, Sie sind doch einer der größten Liebhaber von Marktsonntagen.

Die Stadt RAIN am LECH ist schon ein riesiger Touristenanziehungspunkt mit vielen Attraktionen und Freizeitmöglichkeiten Herr Bürgermeister Martin.

 RESPEKT.


FOLGEN FÜR DIE BESCHÄFTIGTEN


Werden die 40 möglichen Öffnungen umgesetzt, sind Sonn- und Feiertage normale Arbeitstage für die Beschäftigten.


Der Stadtrat könnte also beschließen,dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Gartencenter Rain sich über ihre  gemeinsame Freizeiten an Sonn- und Feiertagen keine Gedanken mehr machen brauchen!

Sollte dann noch Dehner die Sonderregelung in Anspruch nehmen und voll ausschöpfen wollen, wird der Betriebsrat einiges zu regeln haben.

Sonn- und Feiertage haben im Handel einen sehr hohen Stellenwert.

Es sind die einzigen sicheren gemeinsamen arbeitsfreie Tage der Woche für die Familie, Sport und Freuden !

Schaut man sich das mögliche Warensortiment (z.B. Blumen)an, braucht wir kein Hellseher zu sein, wer die Sonderöffnung in Rain haben möchte.

Bis jetzt liegt noch kein Antrag der Geschäftsleitung bei den Betriebsräten in Rain  vor.

ABER ER WIRD KOMMEN!

Sonntag, 13. November 2011

ALLIANZ FÜR DEN FREIEN SONNTAG ( AUGSBURGER ALLIANZ )




„Schutz des Ladenschlusses bedeutet Schutz der Sozialen Marktwirtschaft!“

Augsburger Allianz mahnt zur Einhaltung der bestehenden Gesetze – häufig wird deren Einhaltung nicht verfolgt

Zu einem Jubiläum ganz besonderer Art lud die Augsburger Allianz für den freien Sonn­tag am 8.November ein: Auf den Tag genau fünf Jahre zuvor fand die historische Ent­scheidung in der CSU-Landtagsfrak­tion statt, den Ladenschluss bis auf Weiteres unange­tastet zu lassen. Aus diesem Anlass lud sie betroffene Beschäftigte dazu ein, zu berich­ten, was der Laden­schluss für sie bedeutet. Sie beschrieben, welche soziale Funktion diese gemeinsame Zeit für sie hat.
Gerade einmal fünf Jahre ist es her, seit der historischen Entscheidung der CSU-Fraktion im baye­rischen Landtag. Im Zuge der Föderalismusreform war es notwendig geworden, für die Bundes­länder eigene Regelungen zu treffen – Ministerpräsident Edmund Stoiber plädierte im Vorfeld für eine werk­tägliche Erweiterung der Öffnungszeiten bis 22.00 Uhr. Doch es kam – auch gerade wegen seiner Ab­wesenheit zum Zeitpunkt der Abstimmung anders: aufgrund des Patts von 51 zu 51 Stimmen blieb alles beim Alten. Bayern ist damit neben zwei weiteren westdeutschen und einem ostdeutschen das einzige Bundes­land, in dem noch keine 24-Stunden-Öffnung möglich ist.
Für die Lokale Allianz für den freien Sonntag begrüßte Peter Ziegler, Diözesansekretär der Katho­lischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), die Anwesenden und bat Gerhard Feda, Betriebsratsvor­sitzender von Dehner in Rain am Lech um sein Statement. Dieser betonte die besondere Bedeu­tung gemeinsamer freier Zeiten: „Wenn man schon an drei von vier Samstagen arbeiten muss, braucht man wenigstens den Sonn­tag, sonst wird das gerade für Familien besonders proble­ma­tisch.“ Durch die längeren Öffnungs­zeiten würde nur der Kuchen umverteilt, dieser werde aber nicht größer; außer­dem würden die Präsenzzeiten am Sonntag durch eine reduzierte Personalaus­stat­tung am Werktag auf­gefangen.
In dasselbe Horn blies Reinhold Merkl, der als Vorsitzender des Betriebsrats bei Dehner in der Acker­mann­straße seine Situation beschrieb. Er erlaubte einen Einblick in seinen Lebenslauf und beschrieb anschaulich, wie er als im Einzelhandel Beschäftigter zunehmend zum Außenseiter im sozialen Mitei­nan­der geworden sei, allein dadurch, dass er zu den Zeiten, in denen sich andere zum Sport trafen, hinter der Verkaufstheke stehen musste. Er beschrieb die fatale Auswirkung etwa auch von Marktsonn­tagen auf das Klima in den Filialen – die angebliche Freiwilligkeit führte am Ende doch dazu, dass sich Einzelne zur Arbeit gezwungen sähen.
Für die Allianz betonte Wolfgang Peitzsch vom DGB die Gefahr der Einkaufsnächte, die sich von Augs­­burg ausgehend zuneh­mend in die Augsburger Umgebung auszudehnen drohten. Insgesamt, so waren sich alle Vertreter einig, wären die gesetzlichen Vorgaben durchaus ausreichend, problema­tisch aber ist deren Umsetzung in der kon­kreten Kommune – beispielsweise sei es sehr fragwürdig, ob die Erweiterung der Kur- und Erholungs­orte wirklich sachgerecht vorgenommen worden sei, wie Tho­mas Gürlebeck von ver.di es für die Allianz formulierte…


Sonntag, 8. Mai 2011

Es war einmal

Es war einmal in einem großen Gartencenter, nennen wir es Dehner, da meinte der Geschäftsführer, es wäre doch eine gute Idee, die Ladenöffnungszeiten zu verlängern,
da dies enormen Umsatzzuwachs brächte.
Da gab es aber auch ein paar rebellische Betriebsräte, die diese Meinung nicht teilten.
Darauf wurden diese öffentlich beschimpft und verunglimpft.
Nach einem Jahr hatten die rebellischen BR- Filialen aber seltsamerweise einen höheren Umsatzzuwachs als die anderen.
Darum blieben die wenigen BR standhaft und hielten durch.
Dann kam ein neuer Geschäftsführer, nennen wir ihn Hönig.
Dieser kam auf die Idee, die Ladenöffnungszeiten wieder zurückzufahren.
Alle BR jubelten und hielten das anfangs für eine gute Idee, dachten aber gleichzeitig,
daß das bestimmt noch einen Haken hat.
Und richtig, es begann ein beispielloser Personalabbau.
Infolge dessen verlor das Gartencenter sehr viele Kunden.
Was nun, dachte sich der Hönig?
Na, da machen wir doch einfach so viele Sonntage auf wie möglich, haun jede Menge Geld für zusätzliche Werbung raus, die vielleicht was bringt.
Na ja, leider gibt es wieder ein paar rebellische Betriebsräte die Ihm den Spaß verdarben.
Die Geschichte wiederholt sich!!

Die Moral von der Geschichte? Die dummen sterben leider nie aus