In der Presseerklärung von Herr Hönig und der Geschäftsleitung wird beschrieben, dass der Betriebsrat die Sonntagsöffnungen in Rain am Lech ablehnt.
Somit werden laut Herr Hönig die Marktsonntage auch nicht durchgeführt.
Natürlich zum bedauern der Geschäftsleitung .
So nach dem Motto, was sollen wir dagegen tun?
Fast zur gleichen Zeit nach Bekanntgabe der scheinheiligen Pressemitteilung auf der Dehnerhompage bekommen alle Marktleiter eine Mail.
In diesem Rundschreiben werden alle Marktleiter aufgefordert, mit den Ämtern und zuständigen Stellen an Ihrem Standort schnellstmöglich Kontakt aufzunehmen, um Marktsonntage auszuhandeln.
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Aber das Itüpfelchen ist:
Herr Hönig hat schon einen bestimmten Sonntag geplant.
Jeder Markt soll bei den Behörden versuchen, den 29.04.2012 durchzusetzen.
Es wurde auch angekündigt, dass mindestens zwei Marktsonntage pro Markt durchgeführt werden sollen.
Diese Sonntage sollen richtige Eventtage werden.
(Muttertag und div. andere Sonntage liegen bestimmt schon in der Schublade)
Sehr geehrter Herr Hönig:
Ihre Scheinheiligkeit dringt wirklich durch.
Was wollen Sie überhaupt?
Einsteils erklären Sie in Ihrer Pressemitteilung, wir fügen uns dem Betriebsrat.
Anderseits setzen Sie Betriebsräte massiv unter Druck, die diese Marktsonntage abgelehnt haben.
Dann das Anschreiben an die Marktleiter.
Kein Sonntag ist Ihnen heilig, Herr Hönig.
Sie wollen Ihre Vorhaben auf Biegen und Brechen durchsetzen,
Zusammenarbeit mit Betriebsräten und Menschlichkeit ist für Sie ein Fremdwort.
Unter diesen Voraussetzungen müssen Sie rechnen, dass Sie keiner mehr für ernst nehmen wird.
Aber Sie haben in letzter Zeit viel erreicht.
Welche Firma schafft es schon, in der Süddeutschen Zeitung einen Bericht zu bekommen?
In der Augsburger Allgemeine ist es auch nicht so einfach, auf der überregionalen Wirtschaftseite einen halbseitigen Beitrag zu genießen.
Das große Problem für Sie ist nur, dass die Presse und die Leser/innen nicht Ihrer Meinung sind.
Sehr geehrter Herr Hönig:
Ihre Aussagen und Handlungen sind sehr verwirrend für alle Betriebsräte und für die meisten Kolleginnen und Kollegen.
Was können wir der Geschäftsleitung noch glauben, oder auch nicht?
Ihr Verhalten streut Misstrauen..
Hat jemand einen anderen Chip in die Hirne der Herren implantiert?
Herr Hönig denkt:
Geht es bei Dehner schief, dann gehe ich halt zu einem anderen Unternehmen.
Abfindung ist gut, woanders kann ich vielleicht die gleiche Platte wieder abspielen.
Ich hoffe, ich denke doch verkehrt über Herr Hönig..