Arbeit4.0

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Wer schreibt dieses Blog?

Beim Dehner-Verdi-Infoblog arbeiten Gewerkschaftsmitglieder und KollegInnen aus unterschiedlichen Bereichen und Märkten mit. Mit unseren Beiträgen wollen wir für mehr Information im Unternehmen sorgen und allen KollegInnen eine Plattform zum Austausch geben.

Sonntag, 24. Juni 2012

WENN VORGESETZTE NACH DIESEM SCHEMA HANDELN...............

MIT DIESER PSYCHOLOGIE ARBEITEN SCHLECHTE FÜHRUNGSKRÄFTE.


MIT DIESEN FIESEN MOTIVATIONSKILLERN WILL ZUM BEISPIEL  MACHT ERREICHT WERDEN, ES WIRD ANGST ERZEUGT, MENSCHEN WERDEN DURCH DIE ERNIEDRIGUNGEN KLEINGEMACHT.


UNERWÜNSCHTE KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN WERDEN MIT DIESEN MEDIALEN WERKZEUGEN BEARBEITET, UND MÜRBE GEMACHT.


AUßERDEM SIND ES TYPISCHE WERKZEUGE, DIE BEI CHEFING ANGEWANDT WERDEN
Wir stellen Ihnen jetzt einige Verhaltensweisen  vor,  die solche Führungskräfte anwenden:


An alle Führungskräfte:
wenn sie sich so verhalten, dann erreichen Sie ganz sicher Ihr Ziel um Ihre Mitarbeiter/innen zu demotivieren und außer Gefecht zu setzen::

  • Sie zeigen Sie sich extrem launisch und absolut unberechenbar
 Transparenz und Berechenbarkeit  als Führungskraft sorgen für Stabilität und Sicherheit in Ihrem Team. Wer will denn so was? Sorgen Sie für ein bisschen zusätzlichen Stress und Frustpotenzial bei Ihren Mitarbeitern – das kommt immer gut an.Ignoranz ist der richtige Weg
Ihre Mitarbeiter belästigen Sie mit eigenen Vorschlägen und Ideen. Das gilt es rigoros zu unterbinden. Ignorieren Sie derartige Attacken auf Ihre Persönlichkeit und folgen Sie ausschließlich Ihren eigen Anschauungen. Das frustet auch den hartnäckigsten Mitarbeiter – garantiert.
  • Gönnen Sie sich einen Günstling
 Die Motivation eines Teams lässt sich auf sehr subtile Art mindern. Sorgen Sie aktiv für Misstrauen und Neid innerhalb des Teams. Erwählen Sie aus der Schaar Ihrer Mitarbeitern einen Günstling und gewähren Sie diesem jegliche Art von Bevorzugung – auch bei gemachten Fehlern. Das sorgt für eine gesunde Arbeitsatmosphäre in Ihrer Abteilung.
  • Schöpfen Sie Mitarbeiterpotenzial elegant aus
Aus den bewusst ignorierten Ideen Ihrer Mitarbeiter lässt sich aber noch Kapital für Sie schlagen. Nutzen Sie die Vorschläge und/oder die gewonnenen Ergebnisse einer durch Sie eingesetzten Arbeitsgruppe und “verkaufen” Sie diese Ihrem Vorgesetzten als Eigenleistung. Frustrieren anstatt motivieren – so lautet doch Ihre Maxime.


  • Der Mitarbeiter als “Kotzkübel”
Sie sind heute einfach nicht gut drauf und haben eine Mörderlaune. Kein Problem! Wofür haben Sie Mitarbeiter? Schnappen Sie sich den erstbesten aus Ihrem Team und dem zeigen Sie dann mal wo der Hammer hängt. Wenn das nicht den gewünschten Erfolg bringt, dann lassen Sie es doch das ganze Team spüren. Das vertreibt garantiert jegliche Form von guter Laune und sorgt für gemäßigte Motivation.


  • Ihre Entscheidungen bedürfen keinerlei Begründung
Wenn einer dieser verwegenen Mitarbeitern mit einer Idee zu Ihnen kommt, dann begründen Sie eine Ablehnung auf keinen Fall. Schließlich würde er sich dann wertgeschätzt und ernst genommen fühlen. Wollen Sie das etwa? Daher auf Nachfragen stoisch mit dem Satz antworten: “Das machen wir so nicht, weil ich das so entschieden habe“. Auch so ein Mitarbeiter lässt sich gezielt frusten.

  • Fordern Sie mehr – besonders vom Mitarbeiter
Der globale Wettbewerb fordert viel. Bereitschaft zu Überstunden, höhere Arbeitsleistungen, extreme Zuverlässigkeit und ein hohes Engagement. All das fordern Sie von Ihren Mitarbeitern konsequent ein und leben das Gegenteil vor. Gönnen Sie sich eine frühen Feierabend – letztendlich sind Sie eine hart arbeitende Führungskraft. Drücken Sie sich durch geschickte Delegation vor jeglicher Arbeit. Mitarbeiter wollen ja schließlich entwickelt werden.

Sollten Sie als Gruppenleiter, Marktleiter, Regionsleiter und  höhere Führungskraft solche Methoden anwenden, geben wir Ihnen einen guten Tipp:

Ändern Sie umgehend Ihren Führungstil, oder geben Sie Ihre Position an fähigere Personen ab.

Das erreichen Sie mit Ihrem untragbaren Verhalten:

Sie schaden der Firma.

Sie spalten die Belegschaft in gute und schlechte Mitarbeiter/innen.

Das zerstört den Zusammenhalt.


Unmotivierte Menschen haben mit der Firma innerlich gekündigt.
Diese Menschen werden einen Dre...... tun, um sich für wichtige Aufgaben einzusetzen.


Menschen werden durch schlechte Behandlung auf die Dauer Krank.
Die  Krankheitquoten erhöhen sich.


Es gibt noch viele Punkte, die man aufzählen kann.


Kurz und Bündig:
Nicht die Angestellten sind die Umsatzkiller bei so handelnden Führungskräften, sondern sie selber.


Mitarbeitermotivation ist eines der wichtigsten Werkzeuge von Führungskräften.
Motivierte Mitarbeiter/innen sind das Gold für den Erfolg.

Kommentare:

  1. Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen,

    mein Name ist Jacqueline Riha und ich bin aus dem Markt 28 Chemnitz, Abteilung GB.

    das passt hier nur indirekt zum Thema, aber ich möchte mich mal für den immer größer werdenden Zuspruch und die immer zahlreicheren gedrückten Daumen bedanken, die mich derzeit durch meinen Kündigungsschutzprozess begleiten. Das bedeutet mir wirklich sehr viel.
    Ich verspreche euch, ich komme wieder. Haltet nur noch ein bisschen durch, die Hauptverhandlung ist leider erst im September.

    Lasst euch nicht unterkriegen! :-)
    Eure Jacqueline

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  2. Wäre es nicht angebracht, aufgrund des genannten Themenartikels auch den Führungsstil von sogenannten guten Führungskräften zu beschreiben? Oder soll der Eindruck erweckt werden, Dehner bestehe ausschließlich aus destruktiven und bildungsschwachen Führungskräften? Sehr schlechter Artikel, der polemisch ist und empirisch gar nicht nachvollziehbar. Dient nur der Verschlechterung der eigenen Einstellung und bietet keinerlei sachliche Information. Wenn schon notwendigerweise Führungskräfte im kritischen Fokus stehen, dann bietet bitte auch die Möglichkeit der Einsicht in eine konträre, oftmals vorzeigefähige Welt. Da gibt es nämlich eine Menge an guten Führungsbeispielen im Filialbetrieb wie auch in der Verwaltung sprich dem mittleren Management. Also schlage ich vor, das Pro und Contra in einem ausgewogenen Verhältnis darzustellen.

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    1. was das jetzt ernst gemeint??

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    2. Jeder kann sehr gut, glauben wir nachvollziehen, was in dem Post steht.
      Alles was hier steht kann nicht als polemisch bezeichnet werden.
      Es gibt in keinster Weise Rückschlüsse, das dieser Post mit Führungskräften der Fa. Dehner zu tun hat.
      Also keine Aufregung für die Führungskräfte, die alles richtig machen.
      Wir denken, dass Anonym 24.Juni 2012, 13:17 sich selber betroffen fühlt.
      Ohne Betroffenheit würde keiner darauf schreiben.
      Aber klar, wenn einer die Motivationskiller ließt, und einige Punkte sich mit der Person identifizieren,
      können wir verstehen, dass Aufregung herrscht.
      Aber ,dass ist doch alles nicht schlimm.
      Ab Morgen kann sich doch jeder ändern.
      Die Frage stellt sich nur, kann die Führungskraft sich so flexibel ändern, wie es von den Angestellten erwartet wird?
      Spannendes Thema.

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  3. Also ich lese aus diesem Artikel nicht raus, dass speziell Führungskräfte der Firma Dehner gemeint sind.
    Ein sehr guter Artikel und überhaupt nicht polemisch.
    Sachliche Informationen zur genüge. Wenn man die nicht verstehen kann(oder verstehen will)dann weiß ich es auch nicht.
    Oder spricht da vielleicht eine Führungskraft und erkennt sich wieder?
    Wenn ja morgen ist ein Tag um einiges besser zu machen.

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  4. Ich binn der gleichen Meinung wie Du.

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  5. Der logische Denker26. Juni 2012 um 21:31

    Der logische Denker

    Der logische Denker bedankt sich für den lobenden Kommentar
    und macht somit das nächste Gedicht gleich wahr.
    Auch die Kritiken konnten mich erreichen,
    den logischen Denker zum Aufgeben aber nicht erweichen.
    Ein negativer Kommentar kann auch Anschub geben,
    lässt bei manchen wohl das Gewissen beben.

    Unser Blog, der ist der Hit,
    da liest bestimmt auch die Geschäftsleitung mit.
    Für sie ist er das rote Tuch.
    Sie sehn in ihm einen wahren Fluch.
    Hier sehen alle in Dehners Seele rein
    und so was kann und darf doch nicht sein!
    Nach außen hin der Saubermann
    und innen kommt der Arbeitnehmer dran.
    „Reim dich oder ich fress dich“, hat ein Kommentator geschrieben,
    wo ist hier die Objektivität der Beauftragten geblieben?
    An den Rechten des BRs zweifelt regelmäßig Personalleiter K…l.
    Wir finden seinen Fragebogen überhaupt nicht geil.
    Diskriminierung um jeden Preis,
    um die Rechte der Betriebsräte kümmert er sich nur leis.
    Ein Richter muss es ihm erst laut sagen,
    eigentlich müsste ihn das Gewissen plagen!
    Was nicht vorhanden, kann auch nicht schmerzen,
    drum machen manche so was aus ganzem Herzen.
    Auch unsere Geschäftsführer und Inhaber bremsen ihn nicht,
    drum kommt er halt vor in diesem Gedicht

    Wenden wir uns seinem Fragebogen zu,
    der lässt den Mitarbeitern keine Ruh.
    Auch die Kunden, ja die lachen schon,
    denn dieser Fragebogen ist der reinste Hohn!
    Wird so das Vertrauen in das Personal gehoben?
    Soll man unsere GL für diese Tat wohl loben?
    Der Fehler wird wohl wieder ganz unten gemacht.
    Ja, wer hätte denn auch was anderes gedacht?
    Die GL, das ist doch klar
    ist fehlerfrei und unscheinbar!
    Drum hebt euer Glas mit gutem Wein,
    der sollte natürlich von Webers Weingut aus der Toskana sein!
    Nur diese Preisklasse kann der Verkäufer nicht bezahlen,
    drum müssen wir halt mit billigem Wein prahlen.

    Mit Tarifvertrag würd`s uns besser gehen
    und wir könnten besser in die Zukunft sehn.
    An den Kassen sollen die Kunden für den Hilfsfond spenden,
    wollen Sie Herr Georg Weber uns nicht auch mal ein Zeichen senden?
    Für uns muss der Tarifvertrag wieder her.
    Warum fällt ihnen das so besonders schwer?
    Eigentlich sollte es jeder erfahren,
    die Firmen mit einem Hilfsfond Steuern sparen.
    Die meisten Firmen verfahren so,
    dass am Schluss der Unternehmer ist froh!
    Der Arbeitnehmer, die Zeche dann zahlt
    und der Unternehmer nach außen mit seiner sozialen Ader prahlt!

    Nun will ich mein Gedicht beenden,
    allen schöne Grüße senden.
    Die Betroffenen und Beauftragten können es jetzt wieder runter machen
    oder wer will kann auch darüber lachen.
    .

    Euer logischer Denker

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  6. Super, logischer Denker, war wieder toll. Alle Tatsachen gut verpackt. Ägert sicher die Betroffenen, da das Kind beim Namen genannt wird, Angefangen beim "Hilfsfond" bis zum Fragebogen.
    Das war der Dank der Gesschäftsleitung für unseren Einsatz in der Saison. Noch eins drauf.

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  7. Mich persönlich würde mal interessieren was man tun kann wenn man mit solchen Vorgesetzten zu tun hat, es alle wissen...aber niemand handelt?

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    1. Seitdem das mit den Prügelstrafen irgendwie verboten ist, sollte man zum Beispiel einen Betriebsrat wählen oder als solcher tätig werden und diese Vorgesetzten wieder und wieder Kraft des Gesetzes vor Gericht zur Verantwortung ziehen.
      Die dabei verhängten Geldstrafen, die sich bei jeder Runde erhöhen, führen erfahrungsgemäß zu einem sehr schnellen Lerneffekt.

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