Arbeit4.0

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Wer schreibt dieses Blog?

Beim Dehner-Verdi-Infoblog arbeiten Gewerkschaftsmitglieder und KollegInnen aus unterschiedlichen Bereichen und Märkten mit. Mit unseren Beiträgen wollen wir für mehr Information im Unternehmen sorgen und allen KollegInnen eine Plattform zum Austausch geben.

Dienstag, 30. April 2013

Pressemitteilung von Dehner wurde fast wieder eins zu eins in der Donauwörther Zeitung veröffentlicht

Wieder wurde in der Donauwörther Zeitung der Pressebericht fast genau, wie auf der Dehner - Hompage veröffentlicht.
Rückfragen bei dem Betriebsrat gab es nicht.

Wieder mal sehr einseitiger Bericht von der Donauwörther Zeitung.
Die Donauwörther Zeitung gehört zur Augsburger Allgemeine.

Überparteilich und unabhängig soll sie sein laut eigenen Aussagen.
Das glaubt niemand mehr.

Die Augsburger Allgemeine ist geldgesteuert .
Seit Dehner jeden Tag bei der Zeitung Werbung bringt, sind die Berichte sehr einseitig.
Sehr kleine Berichte über die Streiks, wenn überhaupt.
Fast ein zu eins übertragene Berichte von Dehner, und immer negativ gegenüber der Gegenmeinung.
Typisch.
Wer bringt das Geld?
Nicht wir, sondern die Arbeitgeber.

Jetzt zu der Pressemitteilung.
Die schwarzen Texte sind von Dehner.
Die roten Texte sind von der Redaktion. 

ver.di plant Streikmaßahmen in regionalen Dehner-Märkten
29.04.2013

Rain am Lech
Dehner Garten-Center trotz Streiks geöffnet

Respekt der Geschäftsleitung. Ist im Einzelhandel  üblich. Es gibt hoffentlich auch Kunden, die darüber empört sind.
Die Dehner-Geschäftsleitung geht davon aus, dass die Gewerkschaft ver.di ab nächster Woche wiederholt zu Streiks in einigen Dehner-Märkten aufrufen wird. Das Unternehmen weist aus diesem Grund vorsorglich alle Kunden darauf hin, dass der Verkauf in den betroffenen Märkten uneingeschränkt gewährleistet ist.

Wie nett von euch.

„Für die Streikmaßnahmen mitten in der für Dehner wichtigen Pflanzzeit hat die Dehner-Geschäftsleitung absolut kein Verständnis.

Das denken wir. Sollen wir streiken, wenn ihr Verständnis dafür habt?
Vielleicht in unserer Freizeit, wenn es euch nicht wehtut?

Schon seit geraumer Zeit stehen die diversen Streikaufrufe von ver.di in keinem Verhältnis mehr zum Sachverhalt“, erklärt Peter Kreil, Geschäftsbereichsleiter Personal bei Dehner.

Der Sachverhalt ist: Wir sind ohne Tarifvertrag.
Der nächste Sachverhalt ist:
Die Freilandabteilungen und andere Abteilungen sind völlig unterbesetzt.
Das können auch die fragenden Kunden bestätigen.
Die Kassen sind völlig unterbesetzt, und müssen von den anderen überlasteten Abteilungen mitbesetzt werden.
nebenbei müssen die gestressten Mitarbeiter/innen nebenbei Aufgaben mit verrichten, die nicht zu ihrem Aufgabengebiet gehören.
Zum Beispiel die Einkaufswägen schieben und andere diverse Arbeiten.

. „Wir liegen mit der aktuellen Bezahlung unserer Beschäftigten sogar über dem Lohn- und Gehaltsniveau der Tarifverträge im deutschen Einzelhandel“, so Peter Kreil weiter. Darüber hinaus gelten für die Dehner-Belegschaft alle Ansprüche aus dem Manteltarifvertrag, das sind insbesondere Arbeitszeit, Urlaubstage,

Die aktuelle Bezahlung der Beschäftigte liegt nur bei der länger beschäftigten Belegschaft über dem Gehaltsniveau der Tarifverträge.
Bei den inzwischen fast nur noch befristeten Neueingestellten, die nur noch über die Saison für zwei bis drei Monate arbeiten, wird wenn möglich, nur noch ungelerntes Personal eingestellt.
Die haben unterstes Lohnniveau.
Die beginnen ihre Arbeit mit keiner oder wenig Kenntnis von der Materie.
Wenn der Vertrag ausläuft, wissen die armenKolleg/innen wenigstens, wo die gefragte Ware sich befindet.
Nicht um sonst gibt es in den Märkten die gelernten Fachberater/innen.
Inzwischen sind die gelernten Verkäufer/innen Raritäten. 
In den neuen Arbeitsverträgen sind alle tariflichen Leistungen verifiziert.
Wenn die Neuen alle Leistungen bekommen, dann nur auf gut dünken der Geschäftsleitung.
Wenn die es nicht mehr wollen, dann viel Spass.

Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder etwa Beiträge zur Pensionskasse und vermögenswirksame Leistungen, auch ohne Tarifbindung. „Unser Augenmerk gilt nun, unseren Kunden auf der Verkaufsfläche die gewohnte Qualität und besten Service zu bieten – daran werden die Aufrufe von ver.di nichts ändern.“

Super Aussage.
Gott sei Dank gilt euer Augenmerk den Kunden.
Wenn das Augenmerk auch für das Personal gehen würde, währe das auch für die Kunden zum Vorteil.
Genügend Kunden beschweren sich über zu wenig Personal.
Die Kunden wollen fachliche Beratung und den von der Geschäftsleitung beschriebenen Service.
Das ist auch völlig in Ordnung.
aber dieser  wichtiger Service kann mit dieser Personalbesetzung nicht mehr durchgeführt werden.
Die Abteilungen sind vollkommen überlastet.
Hauptsache, eine Planstelle ist besetzt.
Egal, ob fachlich kompetent ,oder mit Aushilfen.
Ihr überlastet das fachlich gute Personal damit doppelt.

Die Geschäftsleitung muss umdenken. 
Es darf nicht nur Angst und Druck in den Märkten herrschen.
Die anfallende Arbeit  muss für jeden erfüllbar sein.
die Umgangsformen mit dem Miteinander müssen erfüllt werden.


UND DAS WICHTIGSTE:
DIE SICHERHEIT DER ARBEITSUMGEBUNG MUSS HER.
DASS SIND DIE TARIFVERTRÄGE .

Aus diesem Grunde Kämpfen wir dafür.

Montag, 29. April 2013

Irgend etwas im Busch?

Das Verhalten von manchen Marktleiter/innen gibt zum Denken.

In einigen Märkten sind die Marktleiter seit Ende der Woche schräg drauf.
 Gewisse Kolleginnen und Kollegen, werden schlechter behandelt als andere.

Das komische ist:
Nur Mitarbeiter/innen die mitgestreikt haben, werden schlecht behandelt .
Bei den nichtstreikenden wird gelacht und Witze gemacht.
Da stellt sich echt die Frage der Gleichbehandlung.
Die meisten Meldungen kommen aus der Region zwei.

Da ist  Regionsleiter Herr Ma... zuständig.

Aber das ist eigentlich nichts neues.
Die Region ist sowieso gegenüber Betriebsräte negativ eingestellt. ( wie alle anderen ?)
Wir verstehen ja, das der Druck der Geschäftsleitung sich auf die Marktleitungen gewaltig niederschlägt.

Aber wir können so ein Verhalten nicht akzeptieren.

Jeder macht seine Arbeit im Betrieb.
Keiner schlechter oder besser.

Es darf von keinem Marktleiter ein Unterschied gemacht werden, nur weil es eine Menschengruppe gibt mit einer anderen Denkweise als die der Geschäftsleitung.

Der Appell an alle:
Sanktioniert  nicht, sondern behandelt alle Personen gleich, die ihrer Arbeit nachgehen.
Egal welcher Gesinnung...

Und eins eines  ist wohl selbstverständlich;


Den Tarifaustritt hat sich die Geschäftsleitug zuzuschreiben.
Nicht diejenigen, die sich dagegen wehren.

Sonntag, 28. April 2013

Nur noch ZWEI Tage gilt der Manteltarifvertrag für alle , außer für Gewerkschaftsmitglieder


NUR NOCH

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TAGE GILT FÜR UNS DER MANTELTARIFVERTRAG.





Gewerkschaftsmitglieder kommen in den Genuss der Nachwirkung.

Alles andere Versprechen sind ohne rechtlicher  Haltbarkeit.