Regelmäßig kurz vor Jahresende heißt die Devise "Stundenabbau". Am besten noch ordentlich ins Minus hinein. Wem dient dieses perfide Spiel eigentlich? Dem getreuen Mitarbeiter der alles mit sich machen läßt? Wohl kaum!
Die Praxis zeigt das erzwungene, genötigte und mittlerweile erkaufte Minusstunden den Mitarbeiter in eine prekäre Situation bringen. Er befindet und stellt sich ab diesem Zeitpunkt in eine Bringschuld gegenüber dem Arbeitgeber und versucht auf Biegen und Brechen diese "freiwillige" Schuld zu begleichen.
Die Losung, das Minusstunden nicht eingefordert werden, ist schlicht und einfach als Märchen zu bewerten! Bezahlte, aber nicht geleistete Arbeitszeit werden bei Ausscheiden aus dem Unternehmen eingefordert bzw. in Rechnung gestellt.
Die daraus resultierende psychische und körperliche Belastung durch unsinnige Mehrarbeit (6 Tage Woche, von früh bis spät arbeiten) sind keine gesundheitsförderlichen Maßnahmen zum Arbeits- und vorallem Gesundheitschutz.
Minusstunden dienen einzig und allein dem Zweck der Gewinnoptimierung zu Lasten des Mitarbeiters. Eine Forderung sieht in der Bilanz ja immer besser aus als eine Verbindlichkeit (Überstunden) gegenüber einem Mitarbeiter.
Laßt Euch also nicht durch irgendwelche fadenscheinigen Floskeln dazu hinreißen Minusstunden aufzubauen. Ihr habt das Recht auf Eure Tarifliche Arbeitszeit und NIEMAND kann Euch dazu zwingen diese nicht zu leisten!
Arbeit4.0
Wer schreibt dieses Blog?
Beim Dehner-Verdi-Infoblog arbeiten Gewerkschaftsmitglieder und KollegInnen aus unterschiedlichen Bereichen und Märkten mit. Mit unseren Beiträgen wollen wir für mehr Information im Unternehmen sorgen und allen KollegInnen eine Plattform zum Austausch geben.
Sonntag, 28. November 2010
Alle Jahre wieder...!
Samstag, 27. November 2010
Dehner-Betriebsräte expandieren
In den letzten Jahren haben die Neuwahlen von Betriebsräten bei Dehner deutlich zugenommen.Hier mal eine Aufstellung der Filialen mit Betriebsrat
Albstadt Lahr Augsburg III Mannheim
Brockwitz Memmingen Dietzenbach München II
Dresden Neu-Ulm Freising Neuwied
Homburg Oberkotzau Ingolstadt Rain
Kaiserslautern Schweinfurt Karlsruhe Kaufbeuren
Senden Kempten Speyer Koblenz
Weil am Rhein Königsbrunn Würzburg
Filialen ohne Betriebsrat haben Jahresarbeitszeit und bekommen keine Zuschläge auf Mehrarbeit
Aber es gibt noch viel mehr Gründe einen BR zu wählen, aber dazu in einem der nächsten Beiträge.
Viele Mitarbeiter haben in Ihrer Filiale den Monarchen vom Thron gestürzt und die Demokratie
eingeführt.Also, wenn Ihr in eurer Filiale unzufrieden seid und es nicht gerecht zu geht, faßt euch
einHerz und wählt einen BR.
eingeführt.Also, wenn Ihr in eurer Filiale unzufrieden seid und es nicht gerecht zu geht, faßt euch
einHerz und wählt einen BR.
Freitag, 26. November 2010
FINGER WEG VOM KUGELSCHREIBER!!!!
Im März 2009 hat sich die Dehner Geschäftsleitung still und heimlich aus der Tarifbindung verabschiedet. Die Dehner Führung um Herr Weber hat sich dann bemüht allen Beschäftigten Glaubhaft zu machen das sich nichts ändert. Aber geändert hat sich so einiges für die Dehner Beschäftigten. Im Tarifvertrag für Löhne und Gehälter sind die Dehnermitarbeiter ohne Tarifbindung. Es fehlen jetzt schon 3,5 % auf den Tariflohn.
Aber es hat sich ja nichts geändert!!!
Der Manteltarifvertrag, der alles was über Bezahlung hinaus geht (wie z.B Arbeitszeit, Zuschläge für Mehrarbeit, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Jahresurlaub u.s.w.) regelt, ist für alle Beschäftigten noch gültig. Deshalb kommen die Herren Regionsleiter, der Herr Personalleiter und natürlich die Herren aus der Geschäftsleitung noch nicht an das große Geld der Beschäftigten. Die bisherigen tariflich geregelten Arbeitsbedingungen können diese Herren nur verschlechtern (z.B. höhere Arbeitszeit, flexible Lohnbestandsteile, weniger Urlaub, Urlaubs- und Weihnachtsgeld widerrufbar) wenn Kolleginnen und Kollegen neue Verträge freiwillig unterschreiben.
Darum:
Nichts unterschreiben ohne das es der Betriebsrat vor Ort geprüft hat. Wenn man keinen Betriebsrat hat sollte man nichts sofort unterschreiben. Den neuen Vertrag bzw. Vetragsergänzungen mit nach Hause nehmen und vom Rechtsanwalt für Arbeitsrecht prüfen lassen. Kolleginnen und Kollegen die Gewerkschaftsmitglieder sind können natürlich auch die zuständige ver.di Geschäftsstelle aufsuchen.
WICHTIG: Rechtlichen Anspruch auf Tarifverträge haben nur Gewerkschaftsmitglieder. Deshalb jetzt Mitglied werden
Aber es hat sich ja nichts geändert!!!
Der Manteltarifvertrag, der alles was über Bezahlung hinaus geht (wie z.B Arbeitszeit, Zuschläge für Mehrarbeit, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Jahresurlaub u.s.w.) regelt, ist für alle Beschäftigten noch gültig. Deshalb kommen die Herren Regionsleiter, der Herr Personalleiter und natürlich die Herren aus der Geschäftsleitung noch nicht an das große Geld der Beschäftigten. Die bisherigen tariflich geregelten Arbeitsbedingungen können diese Herren nur verschlechtern (z.B. höhere Arbeitszeit, flexible Lohnbestandsteile, weniger Urlaub, Urlaubs- und Weihnachtsgeld widerrufbar) wenn Kolleginnen und Kollegen neue Verträge freiwillig unterschreiben.
Darum:
FINGER WEG VOM KUGELSCHREIBER!!!!!
Nichts unterschreiben ohne das es der Betriebsrat vor Ort geprüft hat. Wenn man keinen Betriebsrat hat sollte man nichts sofort unterschreiben. Den neuen Vertrag bzw. Vetragsergänzungen mit nach Hause nehmen und vom Rechtsanwalt für Arbeitsrecht prüfen lassen. Kolleginnen und Kollegen die Gewerkschaftsmitglieder sind können natürlich auch die zuständige ver.di Geschäftsstelle aufsuchen.
WICHTIG: Rechtlichen Anspruch auf Tarifverträge haben nur Gewerkschaftsmitglieder. Deshalb jetzt Mitglied werden
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