Den Kolleginnen und Kollegen aus dem Markt Homburg reicht es jetzt.
Sie wollen sich dem ungerechten Umgang des langjährigen Marktleiters Herr Quinten nicht mehr beugen.
Wer ist wohl der Regionsleiter von Homburg?
Natürlich Herr Riecken. Wen wundert es?
Herr Quinten herrscht in seinem Markt wie ein Machthaber und wird von Herr Ricken dabei voll unterstützt.
Scheinbar ist der Marktleiter dem Regionsleiter Herr Ricken aber auch hörig.
Das Verhalten der Mitarbeiter/innen wir sofort telefonisch an den Regionsleiter weitergegeben.
Vielleicht hat Herr Quinten aber Angst vor seinem Regionsleiter?
Die Kolleginnen und Kollegen berichten, dass Einschüchterungen, Gesetzesbrüche und Schikanen an der Tagesordnung sind.
Ständig zeigt der kleine Möchtegernkönig seine Machtdemonstrationen, und möchte seinen Untertanen alles am liebsten verweigern, was für die Kolleginnen und Kollegen menschlich wichtig ist.
Hauptsache, Herr Quinten kann auf den Kleinen herumtreten.
Leistungserpressungen finden täglich statt, und sind für den Marktleiter normal.
Ein Beispiel:
„ wenn Sie diese angewiesenen Aufgaben in der vorgegebenen Zeit nicht schaffen, dann sind Sie wohl hier Fehl am Platz“.
Aber da gibt es ja noch viele Möglichkeiten, die der Marktleiter sehr tiefgründig seit Jahren ausschöpft.
Wie immer meinen alle Könige, sie haben und machen keine Fehler.
Aber Herr Quinten täuscht sich sehr in sich.
Fehler in der Personalplanung sind bei ihm völlig normal.
Der Marktleiter vertuscht aber seine Fehler und plant einfach hintenrum die Kolleginnen und Kollegen dann kurzfristig für ihn passend.
Die Menschen werden schon in den Plan schauen.
Wenn nicht, haben die halt Pech gehabt. Mit ein bischen psychischen Druck werden die schon arbeiten, wenn Herr Quinten das will.
Schließlich ist er hier ja der König.
Gegenseitige Hetzereien und Lügen gegenüber den Mitarbeiter/innen zu seinen Gunsten gehören zum normalen Alltag von Herr Quinten.
Rechthaberei ist seine Stärkte und Widerspruch nicht erlaubt.
Vertrauen und Ehrlichkeit sind Fremdwörter für den Marktleiter.
Die Kunst alles zu verheimlichen und hinter verschlossenen Türen abzuhandeln ist seine große Stärke.
Irgendwie könnte man meinen, einige Marktleiter/innen haben ein Seminar zu diesem Thema besucht.
Alle Kolleginnen und Kollegen, die mit der Problematik des täglichen Arbeitsablaufs nicht mehr klarkommen, werden einfach zum be-und entladen von LKW`s eingeteilt, oder für andere nicht ihrer Fachlichkeit entsprechenden Arbeiten abkommandiert.
Herr Quinten ist genauso schlau, wie viele seiner Zeitgenossen.
Er plant seine Arbeitszeit genau so, dass er am wenigsten Stress auf sich nehmen muss.
Das Büro ist zum Beispiel nur Vormittags besetzt.
Was macht der Marktleiter?
Er arbeitet selbstverständlich überwiegend auch in der Frühschicht.
Abends werden natürlich die Gruppenleiter und der Stellvertreter zum Chef vom Dienst degradiert.
Natürlich wird vorausgesetzt, das die Verantwortlichen nebenbei die Arbeiten in der Abteilung erledigen:
Telefongespräche vom gesamten Markt entgegennehmen, Reklamationen bearbeiten, Ware die vor dem Markt steht am Abend einzuräumen, Kassenaufsicht machen, Abrechnung und Schließdienst übernehmen………………..u.s.w.
Die Aufgabenübertragungen des Marktleiters enden für die Verantwortlichen und andere Mitarbeiter, die den Verantwortlichen in der Abteilung mit ausgleichen müssen, am Abend natürlich in totaler Erschöpfung.
Wie es wohl inzwischen in jedem Markt stattfindet, werden aus den schwach besetzten Abteilungen Mitarbeiter an die Kasse abgezogen.
Was natürlich zu einer nicht hinnehmbaren Belastung der verbleibenden Person in der Abteilung führt.
Meist sind die Abteilungen nicht mehr besetzt .
ABER HALLO HERR HÖNIG:
Vielen Dank sagen die Kunden für die gute Beratung.
Wenn die Mitarbeiter/innen sich endlich gegen diese Knechtereien wehren, werden diejenigen von Herr Quinten unter Druck gesetzt.
Von den Geknechteten wird wird dann noch mehr Leistung erwartet.
Kolleginnen und Kollegen,die nach Erkrankungen wieder zurückkommen, werden mit scharfem Ton angewiesen die Abteilung in kürzester Zeit wieder in Ordnung zu bringen.
Pfui, Herr Marktleiter.
Es besteht keine Bereitschaft mit den Mitarbeitern/innen kooperativ zu arbeiten.
Ziel ist nur Leistung, und es herrscht kein Verständnis für menschliche Belange.
Ängstliche oder formbare und egoistische Personen werden unter Druck gesetzt, um das Schutzschild um den Marktleiter zu festigen.
Ihnen wird vorgegaukelt, sie seien die besten im Betrieb, und fühlen sich sammt ihren Fehlern ziemlich sicher vor Übergriffe.
Diese Personen werden dafür benutzt, andere in die Pfanne zu hauen, oder Arbeiten für den Marktleiter zu erledigen.
Bei der Erstellung der Personaleinsatzzeiten achtet der Marktleiter nicht auf die gerechte Verteilung von Früh-und Spätschichten, u.s.w.
Die Planung wird den Mitarbeiter/innen kurzfristig übergeben, und ist nicht realistisch.
Wenn Not am Mann ist, wird der Mitarbeiter mit verbalen Sprüchen gezwungen jetzt sofort Überstunden zu machen, oder auf den ersehnten freien Tag Morgen zu verzichten.
Es gibt natürlich auch Menschen die sich gegen diese Macht wehren.
Diese Menschen werden einfach unter Druck gesetzt.
Alle nur denkbaren Arbeiten werden delegiert um selber nicht verantwortlich gemacht zu werden.
Ältere und andere Nichtleistungträger werden von der Marktleitung mit der Regionsleitung ins Büro gerufen.
Es werden dann harte Mitarbeitergespräche durchgeführt.
Teilweise sind die Betroffenen nach dem Gespräch im Krankenstand.
Unzufriedene Kunden, lange Schlangen an der Kasse, wartende Kunden in den Abteilungen und an der Warenausgabe sind Normalität.
Wenn das Marktbüro nicht besetzt ist, dann wird das Licht imBüro ausgeschaltet.
Dreimal dürft ihr raten, warum:
Damit soll verhindert werden, dass die Kunden, die Hilfe suchen, in das Büro gehen und vergebens auf den rettenden Mitarbeiter der Fa.Dehner hoffen..
Vertrocknete Pflanzen und lustlose, frustrierte Mitarbeiter/innen, die nur noch nach Dienstvorschrift arbeiten und die schon längst innerlich gekündigt haben, sind wie immer das Ergebnis.
Es besteht hier, genauso wie in den meisten Märkten, dringender Handlungbedarf.
Es gibt doch einen Betriebsrat in Homburg, werden jetzt einige von Euch sagen.
Der Betriebsrat muß sich aber auch erst neu zusammenfinden, da eine Umstrukturierung wegen unvorhergesehenen tragischen Umständen stattgefunden hat.
Wir würden uns wünschen, dass alle Kolleginnen und Kollegen den Betriebsrat unterstützen werden.
Zusammen werdet Ihr hoffentlich euer Recht durchsetzen können, um in einem menschlichem Arbeitsumfeld wieder arbeiten zu können.
Nur gemeinsam werden es Menschen schaffen, große Dinge durchsetzen zu können.
So liebe Geschäftsleitung:
So langsam solltet Ihr wissen, was so in euren Märkten abgeht.
Vielleicht Absicht von Euch?
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