Gesund arbeiten – gut leben.
Durch richtige Pausen und Erholungzeiten.
Betriebliche Sparmaßnahmen, kennt Mann und Frau allzu gut.
Versetzung und Kündigungen von Kollegen/-innen – und schon
bleibt die ganze Arbeit allein an einem hängen.
Ist der Job
dann auch noch mit direktem Kunden- und Kundinnenkontakt
verbunden, wird aus der Pause schnell ein zwischendurch
mal eben hastig herunter geschlungenes Brötchen
und aus dem Gang zur Toilette eine Hetzjagd.
dann auch noch mit direktem Kunden- und Kundinnenkontakt
verbunden, wird aus der Pause schnell ein zwischendurch
mal eben hastig herunter geschlungenes Brötchen
und aus dem Gang zur Toilette eine Hetzjagd.
Höchste Zeit also, sich mit den unmittelbaren Folgen
von Leistungsdruck und Arbeitsverdichtung zu beschäftigten
und einem der Gegengifte die nötige Aufmerksamkeit
zu schenken: Pausen und Erholzeiten.
Nimm Dir die Zeit
„Geh’ in deiner Arbeit auf, nicht unter.“
Jacques Tati (1908 –1982), französischer Schauspieler
...weil der Körper es verlangt
Es ist zweifelsfrei wissenschaftlich erwiesen:
Körperlicheund geistige Arbeit sowie der Kontakt mit anderen Menschen
beanspruchen den körperlichen Organismus.
Daraus wächst das Bedürfnis des Körpers nach Pause und Erholung,
weshalb er auch prompt mit Gähnen, Hungergefühl und
Konzentrationsabfall reagiert.
– Wichtig:
Werden diese Zeichen regelmäßig übergangen,
stellen sich bei Körper und Geist Erschöpfung und Stress ein.
stellen sich bei Körper und Geist Erschöpfung und Stress ein.
...weil sonst ein Erholungsdefizit droht
Ebenso gilt als sicher:
Um die Gesundheit zu erhalten, muss die Arbeitszeit so organisiert sein, dass sich Beschäftigte im Verlauf von 24 Stunden vollständig erholen können.
Diese für den Organismus erforderliche Erholung kann nicht ohne Risiko auf einen anderen 24-Stunden-Zyklus verschoben werden.
– Wichtig:
Je weiter die Beanspruchung und Ermüdung zeitlich
von der Erholung entfernt ist, desto größer wird das
Erholungsdefizit.
...weil sonst die Gesundheit in Gefahr ist
Auch wissenschaftlich belegt:
Fehlende oder zu kurze Pausen
sowie Erholungsdefizite gefährden akut die Gesundheit
und haben ganz häufig Herz-Kreislauf-Probleme, Nervosität,
Erschöpfungszustände und Schlafstörungen zur Folge.
– Wichtig:
Wird Erholungsdefiziten kein Riegel vorgeschoben,
sind Leistungsminderung und dauerhafte Gesundheitsschädigung
die Folge.
Alter und Schwere der Arbeit beachten
Pausen sollen mit dem Alter und der Schwere der Arbeit wachsen.
Das Pausen- und Erholungsbedürfnis steigt abhängig
vom Alter und zum anderen abhängig von
der Schwere der Arbeit – und zwar gewaltig.
Pausen und Erholzeiten:
So wichtig wie die Luft zum Atmen...
Bedarf der Erholungspausen in Abhängigkeit von Alter und Schweregrad der Arbeit
schwere Arbeit
mittelschwere Arbeit
leichte Arbeit
Erholungsbedarf 20 30 40 50 60 Alter in Jahren
Pausen und Erholungszeiten:
Einhalten
Mindeststandards einhalten
Pausen müssen gemacht werden: Arbeitszeit- und Jugendschutzgesetz regeln die Pausen.
Pausen sind demnach unbezahlte Arbeitsunterbrechungen von mindestens 15 Minuten, die nicht am Anfang oder Ende derArbeitszeit liegen dürfen.
Existieren Schicht- und Dienstpläne, müssen die Pausen darin festgelegt sein. Sie können aber auch so
geregelt sein, dass die Beschäftigten in einem bestimmten Rahmen selbstständig entscheiden, wann sie die Pause nehmen.
Pausen dienen der Erholung:
Deshalb müssen Beschäftigte in den Pausen machen können, was sie wollen.
geregelt sein, dass die Beschäftigten in einem bestimmten Rahmen selbstständig entscheiden, wann sie die Pause nehmen.
Pausen dienen der Erholung:
Deshalb müssen Beschäftigte in den Pausen machen können, was sie wollen.
– zum Beispiel :
Den Arbeitsplatz verlassen. Keiner muss Rechenschaft ablegen, wenn er die Pause nicht im Markt verbringt.
Pause ist wie Freizeit. Sie wird niemanden bezahlt.
Den Arbeitsplatz verlassen. Keiner muss Rechenschaft ablegen, wenn er die Pause nicht im Markt verbringt.
Pause ist wie Freizeit. Sie wird niemanden bezahlt.
Aus genau diesem Grund
sind betriebsbedingte Wartezeiten und Arbeitsunterbrechungen
aus arbeitsbedingten Gründen ( Z.B. ausrufen zum Bedienen u.s.w. ) keine Pausen!
Die gesetzlichen Mindestbestimmungen decken nicht immer den tatsächlichen Erholungsbedarf
ab.
www.arbeitszeit.verdi.de
sind betriebsbedingte Wartezeiten und Arbeitsunterbrechungen
aus arbeitsbedingten Gründen ( Z.B. ausrufen zum Bedienen u.s.w. ) keine Pausen!
Die gesetzlichen Mindestbestimmungen decken nicht immer den tatsächlichen Erholungsbedarf
ab.
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