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Beim Dehner-Verdi-Infoblog arbeiten Gewerkschaftsmitglieder und KollegInnen aus unterschiedlichen Bereichen und Märkten mit. Mit unseren Beiträgen wollen wir für mehr Information im Unternehmen sorgen und allen KollegInnen eine Plattform zum Austausch geben.

Samstag, 7. Juli 2012

ACH JA,ENDLICH NEUE TELEFONE

EIN NEUER VERTRAUENSBEWEIS ZU DER ZUSAMMENARBEIT MIT DEN BETRIEBSRÄTEN DER FA. DEHNER.


Der Gesamtbetriebsrat hat sich bemüht, die Gesamtbetriebsvereinbarung Telekommunikation möglichst  ohne viel Theater  mit der Geschäftsleitung abzuschließen.

Das sind die Statisten der Geschäftsleitung:

Die Telefonanschlüsse der Betriebsräte sind bei der direkten Anwahl über das Amt nicht erreichbar.

DIE GEWÄHLTE NUMMER  IST NICHT VERGEBEN:

ist die Antwort der elektronischen Plaudermaschine.


Die Geschäftsleitung weiß das Betriebsverfassungsgesetz auswendig.

Darin steht, dass der Betriebsrat eine unabhängige Telefonverbindung haben muss.

Das bedeutet , einen eigenen Amtsanschluss.

Dieser Anspruch wurde bis jetzt noch nicht eingefordert, da es bisher keine Probleme gab.
Bisher ist das Telefon des Betriebsrates über eine Nebenstelle gelaufen.

Der Betriebsrat hat externe Gespräche mit Direktwahl annehmen können.

Das ist nicht mehr möglich.

ANSAGE AN DIE GESCHÄFTSLEITUNG:

SOFORT DIE TELEFONANLAGE UMSTELLEN, ANSONSTEN VERSTEHEN DIE BETRIEBSRÄTE ÜBERHAUPT KEINEN SPAß MEHR.

UNS REICHT ES.

Mit dieser Umgangsform werden wir uns nicht länger auseinandersetzen.










Kommentare:

  1. Kann die GL. überhaupt noch ganz normal denken?
    Können die überhaupt noch normal mit Menschen umgehen?
    Eigentlich muss jeder sich die Frage stellen:
    In welchem Land leben wir?
    Wir weden immer niedergeknüppelt.
    Egal in der Arbeitswelt des kleinen Angestellten,
    in der gesetzlich vorgeschriebenen Betriebsratswelt,
    oder als ganz normaler durchschnittlicher Bürger in Deutschland.
    Bei uns in Deutschland herrschen nicht die Bürger und Wähler der Parteien, sondern die von uns gewählten Parteien, die nicht mal die Sorgen und die Probleme der Menschen im eigenen Land lösen können.
    Und dann kommt die EU.
    Die besorgt uns den Rest.
    Dank unserer Politiker wird der Rest des Geldes an die EU wie im Märchen aus den Kissen über die anderen Länder ausgeschüttelt.
    Das Problem ist nur, dass über Deutschlands Himmel nie ein so wertvolles Bett ausgeschüttelt wurde, und kein Goldregen irgend jemand erschlagen hätte.
    Aber, ich bin so doof.
    Ich habe ganz vergessen, dass nur wir Deutschen so denken.

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    1. Na, mein lieber Müllmann, dann hast Du wohl vergessen, was nach dem 2. Weltkrieg passiert ist: Damals wurde Deutschland auch geholfen, insbesondere von USA, damit es wieder auf die Beine kam und damit Du heute im Wohlstand leben kannst! Aber soweit kannst Du ja nicht zurückdenken, denn damals bist Du sicher noch mit den Mücken geflogen und hast anschließend Deine Windeln beschmutzt. Du bist doch nur in den Wohlstand hineingebohren worden und wagst es heute große Töne zu spucken!

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    2. Wenn ich lese was du schreibst dann sag ich du liegst noch in den Windeln.
      Ich denke wir haben das was wir damals an Hilfen erhalten haben bestimmt schon doppelt und dreifach zurückbezahlt. Wenn das noch reicht.
      Ich zumindest bin in keinen Wohlstand hineingeboren, deshalb ist es wichtig den Stand den wir haben wenigstens zu halten und dazu zählt ein Tarifvertrag.
      Vielleicht ist das bei dir aber anderst und du bist von Zuhause aus gut gesponsort, dann kann man schon leicht reden.

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    3. Mein lieber Grünschnabel,
      wir haben in der Firma Dehner schon gekämpft, da hast Du noch gar nicht gewusst, wie man Dehner schreibt. Da war Dehner noch ein Betrieb, auf den man stolz sein konnte und die Mitarbeiter haben gerne und freiwillig auch einmal Mehrstunden gemacht, weil die Arbeit dies erforderte!
      Als aber, ausgehend von der Zentrale Rain, und hier insbesondere von Albert Weber persönlich, der Belegschaft das Mitdenken verboten wurde und statt dessen einem so arrogante Schnösel als Vordenker vor die Nase gesetzt wurden, war es Schluss mit lustig! Den Mist, den die Herren aus Rain bauen, kann man heute ja täglich beobachten. Von denen hat doch keiner eine Ahnung, was in den Märkten Sache ist und welche Anforderungen durch den täglichen Geschäftsablauf an die Mitarbeiter gestellt werden. Ich bin jetzt einmal kühn und behaupte, dass von denen 85% keine Ahnung und auch nicht die Fachkenntnisse haben, um einen Kunden bedienen zu können. Aber gerade diese Herren wollen den Mitarbeitern in den Märkten sagen, wo es lang geht. Ist doch kurios, oder?

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    4. Du schreibst, Du bist in keinen Wohlstand hineingebohren! Daraus geht hervor, dass Du keine Ahnung und keinen Vergleich mit anderen Ländern hast! Sei froh, dass Du in Deutschland leben darfst, denn hier haben die Generationen vor Dir einiges erkämpft: z.B. eine gesetzliche Krankenversicherung und eine gesetzliche Altersversorgung oder 6 Wochen Jahresurlaub.
      Hast Du schon einmal in manchen Ländern die Leute dort beobachtet? Dass diese Leute mit Zahnlücken herumlaufen, weil sie es sich nicht leisten können zum Zahnarzt zu gehen, dass die Menschen dort am Strand ihren Lebensunterhalt damit verdienen, den Touristen allerhand Souvenirs zu verkaufen, ohne Arbeitsvertrag und ohne Sozialversicherung. Und Du meinst Du hast keine Teilhabe am Wohlstand in Deutschland? Wenn Du glaubst, dass es Dir sehr schlecht geht, dann hättest Du einen besseren Schulabschluss und anschließend ein Studium absolvieren müssen, um an einen besseren Job ran zu kommen! Dies wäre z.B. in Deutschland möglich, denn Fachkräfte werden gesucht!
      In genau den o.a. Ländern würden die Menschen gerne eine gute Ausbildung absolvieren, wenn sie nur die Chance dazu bekämen!

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    5. Ich würde jetzt einfach mal tief durchatmen und mich beruhigen.
      Selbstverständlich gibt es andere Länder mit Armut.
      Ich bin aber nicht der Meinung, dass Deutschland die Melkkuh der EU ist.
      Ich habe meine Windeln beschmutzt genauso wie du, Anonym 17.Juli 2012,11:22.
      Wir unterstützen viele Länder mit Hilfe für bedürftige.
      Wir unterstützen aber auch Länder die es selber schaffen könnten.( Z.B China).
      Ich würde mir, wenn ich an deiner Stelle währe, auch nicht zu weit zum Fenster raushängen, und irgendwelche Thesen über einen anderen Menschen behaupten, den ich nicht kenne.
      ( in Wohlstand geboren, grosse Töne spucken).
      Aber wir haben ja dich als Fachmann der Vergangenheit.

      An Anonym " mein lieber Grünschnabel":
      Woher weist Du wie lange ich bei Dehner bin?

      Kann schon sein, dass bei Dehner gekämpft wurde.
      Aber in den letzten Jahren wissen wir sehr genau, wer gekämpft hat und auf die Strasse gegangen ist.
      Wäre schön, wenn sich die alten Kampfgenossen wieder auf die Strasse begeben würden.
      An Anonym,17. Juli 2012, 19:15.

      Selbsverständlich haben Generationen vor uns für Krankenversicherung, Rente und vieles mehr gekämpft, und viel erreicht.
      Es wurde auch von den Gewerkschaften mit ihren Mitgliedern der Tarifvertrag erkämpft.

      Dazu gehören die sechs Wochen Urlaub.
      Der gesetzliche Urlaub beträgt vier Wochen, und keinen Tag mehr.
      Von der Rentenversicherung werden die späteren Generationen nicht mehr viel profitieren.
      Die Krankenversicherung wird mit ihren Leistungen auch immer spärlicher.
      Da würde ich sagen, dass die von unseren vorherigen Generationen schwer erkämpften Sozialabsicherungen, die schleichend abgebaut werden,von uns nicht einfach kampflos hingenommen werden darf.
      Die Arbeitsbedingungen werden durch die Unternehmer und durch Abnicken der Politiker schleichend verschlechtert.
      Die Mindestarbeitsbedingungen, die durch die Tarifverträge normalerweise geregelt werden, werden durch die Unternehmer ausgehebelt.
      Die Firmen wechseln in den Arbeitgeberverbänden die Mitgliedschaft in OT, und sind nicht mehr an die Tarifverträge gebunden.
      Das haben übrigens die Gewerkschaftsmitglieder mit ihren Gewerkschaften früher und heute hart erkämpft.
      Wir sollten nicht an uns denken, sondern an unsere Kinder, Enkel und Urenkel.
      Außerdem sind wir es unseren Vorfahren schuldig, ihre für sich und auch für uns hart erkämpften besseren Lebensbedingungen auch an unsere Kinder weiterzugeben.
      Übrigens Schulabschluss:
      An 17. Juli 19:15
      Was willst du damit andeuten mit besseren Schulabschluss?
      Ich weis nicht wie alt du bist.
      Aber vor 30 Jahren war es nicht für jeden möglich in höhere Schulen zu gehen.
      Vor allen Dingen war damals der Hauptschulabschluss nichts schlimmes.
      Ich denke auch, das damals der Einzelhandelskaufmann ein ehrenwerter Beruf war, und heute noch ist.
      Nur die Arbeitsbedingungen haben sich wesentlich verschlechtert.
      Heutzutage wird ein Realschüler als Verkaüfer eingestellt.
      Jugentliche unter 18 Jahre haben in vielen Berufssparten gar keine Möglichkeit mehr, eine Ausbildungsstelle zu bekommen.
      Warum?
      Er ist nicht flexibel einsetzbar.
      Da greift das Jugendschutzgesetz.
      Studium?
      Willst du Arzt werden?
      Notendurchschnitt übertriebene 0,9.
      Ansonsten keine Chance.
      Ganz so einfach ist es wohl doch nicht.
      In anderen EU Ländern wie z.B. Italien braucht keiner eine Ausbildung, wenn sich jemand selbstständig machen will als Elektriker, Bäcker oder andere Berufe.
      Also einfach jedem seine Meinung lassen, nicht Grünschnabel nennen oder andere Bezeichnungen, und vielleicht mal selber die eigene Meinung überdenken.
      Vielleicht aufwachen, und für die nächste Generation Kämpfen und nicht nur an die eigene denken.

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    6. Hallo 19:15 ich habe keine Lust dir mein Leben zu erzählen. Nur soviel wenn du über mich nichts weißt dann komme nicht mit so klugen Sätzen hättest ein Studium machen sollen.
      Das ging leider nicht denn meine Eltern waren der Meinung ich soll arbeiten gehen.
      Also halte dich zurück über Menschen zu reden und urteilen die du nicht kennst.
      Alles weitere kannst du ja bei Müllmann lesen.

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    7. Ich nochmal Das stimmt unsere Generationen vor uns haben viel erkämpft.
      Schau dich um in Deutschland wie viele Menschen von einer Arbeit nicht mehr leben können.
      Altersvericherung oder Altersarmut?
      Krankenversicherung mit immer mehr Zuzahlung, die heute schon die Obergrenze erreicht haben.
      10 Euro Zuzahlung, Kinder ab 12 Jahren die auch ZB bei Schnupfenmitteln usw zahlen müssen. Wer zahlt das die Eltern.
      Obdachlose warum auch immer sie das sind sie verkaufen auch Zeitschriften und haben Zahnlücken da muss ich nicht als Tourist ins Ausland schauen.
      Mich würde interessieren was tust du dafür damit die Zustände besser werden oder sich zumindest nicht verschlechtern?
      Bist du bei den Streiks dabeigewesen oder beschränkst du dich daruf die Generationen vorher zu erwähnen und schlau zu schreiben?

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  2. Ich hoffe, dass es nicht bei der "Ansage an die Geschäftsleitung" bleibt.
    Lieber BR, fasst bitte einen entsprechenden Beschluss, fordert schriftlich mit Frist (zwei Wochen reichen) was euch zusteht und wenn die Forderung nicht erfüllt ist, dann Beschlussverfahren einleiten und Ordnungsgelder verhängen lassen. Anders lernen die es nicht.
    Und bitte berichtet mehr und detailierter über diesbezügliche Fort- und Rückschritte.

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  3. Kein Anschluss unter dieser Nummer.

    Kreil wird sagen. Wer Probleme hat soll mich anrufen.

    Eine Frage stellt sich. Wenn die einen Anschluß vom Netz nehmen können, können die sich dann auf ein Gespräch drauf schalten?

    Sehr beängstigend sdiese Vorstellung. BIG BROTHER ist watching you fällt mir da nur ein.
    Liebe Betriebsräte bitte handelt.

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  4. Bäcker sucht Demokratie7. Juli 2012 um 17:37

    Liebe Dehner KollegInnen,

    die aktuellen Ereignisse der Dehner Geschäftsführung sind schon alamierend. Hier ein Link zu der Gewerkschaft NGG.
    http://schwaben.ngg-bayern.net/index.php

    Die Arbeitgeber scheuen nicht einmal mehr illegale Dinge um Betriebsräte los zu werden. Der Skandal bei der Bäckerei ist noch das di Geschäftsführung es eingeräumt hat den Computer des Betriebsrats überwacht zu haben. Ich verfolge eueren Blog schon lange und mich beschleicht das Gefühl das solche Dinge auch bei euch denkbar sind.

    Wehrt euch dagegen wie ihr euch bisher auch gewehrt habt. Denn wenn solche Machenschaften von antidemokratischen Geschäftsführern ungestraft bleiben sollten wir uns gemeinsam fragen wo das noch hinführen soll.

    Solidarische Grüße aus der NGG.

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  5. Wieso wundert mich das mit dem Telefon nicht.

    So ist Dehner halt mittlerweile.

    Ein Vertrauensbruch nach dem anderen. Und dann labert der Flassak davon das er gar nicht weiß wieso das Verhältnis zu den Br´s gestört ist.

    Dr. F denken schadet nicht. Dann kommen sie mal drauf.

    Pfui

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  6. HowardNorbertOle8. Juli 2012 um 15:26

    na da kann ich nur sagen, wir als BR werden handeln, der Brief an die GL ist schon geschrieben und wird morgen abgeschickt, wir lassen uns viel gefallen, jetzt ist aber der berühmte Tropfen übergelaufen, uns reicht es bis zur Oberkante Unterlippe, schöne Grüße nach Rain

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  7. Der logische Denker9. Juli 2012 um 19:46

    Der logische Denker stellt sich die Frage:
    Was hat die GL vor mit dieser Telefonanlage?
    Ihr habt wohl mit dem Betriebsrat ein Riesenproblem,
    das kann man an eurem Verhalten sehr gut sehn.
    Da muss ich mich schon fragen:
    „Wollt ihr wirklich Frieden haben?“
    Zum Schaffen von Vertrauen in dieser Lage
    kommen solche Taten nicht in Frage.
    „Vertrauen“ wird anders geschrieben,
    das schafft man nicht mit solchen Hieben.
    Im Betriebsverfassungsgesetz §2 Abs. 1 da könnt ihr sehn,
    welche Voraussetzungen für die Zusammenarbeit da stehn.
    Ihr könnt es besser wie der Gesetzgeber, wie ihr selber sagt,
    aber halt nur, bis euch ein Richter fragt.
    So viel Arroganz und Überheblichkeit,
    die bringt euch nicht besonders weit.
    Kundenumfragen über die kleinen Leute,
    das ist wohl eure Geschäftspolitik von heute.
    Motivation kann für euch nur ein Fremdwort sein,
    Hauptsache es wird gewahrt euer Schein!

    Der logische Denker macht heute nur ein kurzes Gedicht,
    denn ein längeres verdient unsere Geschäftsleitung nicht.

    Im Betriebsverfassungsgesetz $ 2 Abs. 1 steht:

    Arbeitgeber und Betriebsrat arbeiten unter Beachtung der geltenden Tarifverträge vertrauensvoll und im Zusammenwirken mit den im Betrieb vertretenen Gewerkschaften und Arbeitgebervereinigungen zum Wohl der Arbeitnehmer und des Betriebs zusammen.

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  8. HowardNorbertOle9. Juli 2012 um 22:03

    Hallo logischer Denker,
    du hast es mal wieder auf den Punkt gebracht,
    das einzige was die GL kann, ist seine MA auszunutzen bis es nicht mehr geht, aber irgendwann wacht auch hoffentlich der Dümmste auf,
    da kann man nur hoffen das es für die Zukunft besser wird, zum kotzen und motivierend ist so was nicht

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  9. Ich glaube, daß unsere GL mit dem §2 Abs.1 im Betriebsverfassungsgesetz nicht viel anfangen kann oder sie haben es noch gar nicht entdeckt!
    Mit der Gewerkschaft und dem Betriebsrat haben sie doch sowiso ein Problem!

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  10. Das kann doch wohl nicht wahr sein. Da glaubt keiner mehr an ein Versehen. Das ist reine Provokation.
    - mal sehen ob das die BR´s merken
    - mal sehen, wie sie darauf reagieren
    - mal austesten, wie weit wir gehen können.
    Und dann immer wieder beteuern, "Wir sind an einer guten Zusammenarbeit mit den Betriebsräten interressiert. So kam doch die Botschaft auf der Betriebsrätekonferenz rüber Herr Hönig. Oder weiß bei Ihnen einer vom anderen nicht, was er macht?

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  11. Ein unzufriedener MA12. Juli 2012 um 16:54

    Alles nur reine Schikane gegenüber dem BR,ärgern wos nur geht auch wenn man dann den kürzeren zieht.
    Schämt euch liebe GL. So sieht keine MA Führung aus.

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  12. "vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Filiale"

    was war es früher toll, bei Dehner arbeiten zu dürfen... Ende der 80er durfte ich in der noch nicht zum gläsernen, ausdruckslosen Glassarg umgebauten, "originalen" Stammhaus-Filiale Rain, unter der Ära Fischer (Filialleiter) und Nürnberger (Prokurist), meine Lehrzeit absolvieren - just, als der "lange Donnerstag" und der Dehner Betriebsrat noch ganz neu waren. Und es machte Spaß, man freute sich darauf, am Morgen "seine" Filiale zu betreten. Der Duft von Blumen, mit viel Hingabe aufgebaute Deko und die ersten gut gelaunten Kollegen begrüßten einen. Menschliche Miesepeter wie z.B. die Herren Tatzer* oder Falschmuth* (*Namen vom Autor geändert) verunreinigten zwar schon damals das tolle Arbeitsklima mehr oder minder, aber nein, im großen und ganzen war die Dehner-Welt noch in Ordnung. Man erledigte seine täglichen Aufgaben voller Einsatz, den ganzen Tag gab es unter den Kollegen viel zu lachen. Der väterliche Filialleiter lobte einen schulterklopfend für gut gemachte Aufgaben, zufriedene Kunden kamen eine Woche später nochmals auf einen zu und bedankten sich für die "sehr gute Beratung von neulich". Die Saison und den Marktsonntag gab es damals natürlich auch schon, doch Sonntagsarbeit und Überstunden wurden für damalige (Lehrlings-) Verhältnisse geradezu fürstlich entlohnt - das war ungemein motivierend. Ich war noch nie ein Frühaufsteher, aber zur Saison hängte ich mich regelreicht begeistert noch mehr rein und stand manchmal schon um 6:30 anstatt 08:30 in der Filiale und ging erst abends 20:00 anstatt zum Ladenschluß 18:00 freiwillig wieder raus. Gerne denke ich an diese Zeiten zurück, wo Arbeit noch mehr war als frustriert-seine-Stunden-runterreißen.

    Und heute? Mehr als 20 Jahre später und rund 600 km vom schönen Donau-Ries entfernt lebend, gucke ich auf einem Heimat-Abstecher auch mal zum 2012er Dehner Rain rein. Groß ist´s dort geworden, aber trotz der vielen Pflanzen komme ich mir dort irgendwie unbehaglich vor. Aufgeräumt, steril-wirkend, das Dehner-Flair ist nicht mehr da. Ein großer Allerwelts-Laden ohne Seele. Die wenigen Mitarbeiter wirken vertieft in ihre Tätigkeiten, mit nachdenklichen oder nichtssagenden Blicken. Das lächeln von früher, das gute, zufriedene Gefühl, es ist verschwunden. Nein, hier würde ich auf keinen Fall mehr arbeiten wollen. Vielleicht verspüren genau diese Dinge auch die Kunden, die dort nicht mehr gerne einkaufen gehen. Sehr verehrte Dehner-GSL, Sie verstehen das scheinbahr genausowenig wie viele, viele andere Geschäftsleitungen in Deutschland auch nicht: ein gutes Betriebsklima, Mensch-bleiben und vor allem motivierte, zufriedene Mitarbeiter sind für den Erfolg einer Firma -immens- wichtig. Sowas überträgt sich, es strahlt nach außen ab, die Kunden nehmen es auf. Nach ca. zwei Stunden in diesem Blog komme ich zu dem Schluß, dass Sie mit Ihren Maßnahmen ganz hervorragende Arbeit leisten - falls Ihr Ziel es ist, auf das 100%ige Gegenteil hinarbeiten. Möglicherweise reflektiert Dehner mittlerweile auch einfach nur das, was die GSL selbst auch auszeichnet - fehlende Menschlichkeit. Gehen Sie in sich und denken Sie mal drüber nach.

    Grüsse an alle,
    ein Ex-Kollege.

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